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Den von den Grünen zur Anzeige gebrachten Umstand, dass die hessische Landesregierung die Einmalzahlung für Beamte angewiesen hat, bevor eine entsprechende Rechtsgrundlage geschaffen war, hat die SPD-Landtagsfraktion am Donnerstag Ausdruck der Arroganz der Macht der CDU-Landesregierung gewertet.
Veröffentlicht am 29.12.2006

MdL Reinhard Kahl zusammen mit der Stellv. Kreistagsvorsitzenden Iris Ruhwedel, Bürgermeister Dr. Kubat, Ortsvorsteher Metz und der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Volker Dreiling bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes
Veröffentlicht am 19.12.2006
Reform der Gemeinnützigkeit
Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk und als großen Schritt für die Verbesserung der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für das Ehrenamt und das bürgerschaftliche Engagement bezeichnet Reinhard Kahl die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts. „Für die vielen Helfer, die sich ehrenamtlich engagieren, wie bei uns vor Ort in den Vereinen und Verbänden, für Kultur, Hilfsdienste, pädagogische Betreuung und noch weiteren Bereichen, wird durch diese Reform ihre Tätigkeit wesentlich aufgewertet“, so der Abgeordnete.
Veröffentlicht am 13.12.2006
Hessische Ausschreibungspraxis im Öffentlichen Personennahverkehr
Nur Nachteile für unsere heimischen Unternehmen
„Die Bilanz ist für den größten Flächenkreis in Hessen beschämend, so Kahl zu den von Verkehrsminister Rhiel vorgestellten Daten der hessischen Ausschreibungspraxis im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). „Herr Rhiel irrt: Die Fahrgäste in Hessen sind bisher keine Gewinner der Ausschreibungen von Bus- und Bahnverkehren“, sagte Reinhard Kahl. „Die Realität zeigt bisher keine Verbesserung für die Kunden, sondern vor allem geringere Taktfrequenzen und Preissteigerungen, wie der Minister selbst einräumen musste“. Einsparungen aus den Ausschreibungen würden bei den Verkehrsbetrieben bisher vor allem zum Ausgleich der Kürzungen bei den Regionalisierungsmitteln und für dringend erforderliche Investitionen verwendet.
Veröffentlicht am 12.12.2006
„Mit der Ankündigung, den hessischen Kommunen den ihnen zustehenden Anteil aus den Steuermehreinnahmen bereits 2007 auszuzahlen, erfüllt die Landesregierung eine unserer wesentlichen finanzpolitischen Forderungen“, sagte heute der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Reinhard Kahl. Breits zu Beginn der Haushaltsberatungen für 2007 habe die SPD einen entsprechenden Antrag gestellt, die zu erwartenden Steuermehreinnahmen den Kommunen nicht vorzuenthalten.
Den Städten, Gemeinden und Landkreisen stünden damit etwa 100 Millionen Euro mehr zur Verfügung, alleine 75 Millionen als nicht zweckgebundene Schlüsselzuweisungen, sagte Kahl.
„Wäre es nach der Landesregierung gegangen, hätten die Städte und Gemeinden erst in zwei Jahren bei der so genannten Spitzabrechnung den ihnen zustehenden Anteil erhalten. Mit der Umsetzung unseres Antrages profitiert die kommunale Familie bereits im kommenden Jahr von der überaus günstigen Steuerentwicklung des Landes“, so Kahl abschließend.
Veröffentlicht am 12.12.2006
SPD sieht Missachtung des Parlaments bei Ladenschluss und der Einmalzahlung für Beamte
Die SPD-Fraktion hat der Landesregierung vorgeworfen, systematisch die Rechte des Parlaments zu missachten. So habe der Staatssekretär im Sozialministerium bereits im Oktober - lange vor der Verabschiedung des neuen Ladenschlussgesetzes - die Regierungspräsidien angewiesen, ab 1. Dezember nach diesem Gesetz zu verfahren, selbst wenn es bis dahin nicht in Kraft getreten sei. Und Innenminister Bouffier habe die Einmalzahlung an Beamte angewiesen, bevor der Landtag diese Regelung beschlossen habe.
„Die Beschlussfassung über Gesetze scheint die Landesregierung nur noch als lästige Formalie zu betrachten. Der Landtag wird zum Erfüllungsgehilfen der Regierung degradiert“, kritisierte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag, Reinhard Kahl, am Freitag in Wiesbaden.
Veröffentlicht am 24.11.2006
In den letzten Tagen hatte ich die Gelegenheit als Patient die politischen Turbolenzen zum Krankenhaus zu erleben. In zahlreichen Gesprächen mit Mitpatienten, Besuchern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses reichten die Reaktionen von Unverständnis, Kopfschütteln bis hin zu Wut über die Aktionen der Kreisspitze. Ein solcher Umgang mit dem Krankenhaus stieß eindeutig auf Ablehnung. Bei jedem Gespräch wurde auf die Wichtigkeit der Gesundheit und damit auf die Funktionsfähigkeit eines Krankenhauses in Frankenberg hingewiesen. Wir brauchen ein gutes Krankenhaus im Frankenberger Land.
Ich selbst habe wie viele andere das Kreiskrankenhaus als eine hervorragende Einrichtung kennen gelernt. Fachkompetenz und hohe Motivation zeichnen die Ärzte und das Pflegepersonal aus. Darauf können wir im Interesse einer guten stationären Krankenversorgung stolz sein. Ein Krankenhaus ist eben kein normales Unternehmen oder ein reiner Wirtschaftsbetrieb. Dabei erinnerte ich mich an das hessischen Krankenhausgesetzes, das klar vorschreibt, dass die Landkreise die stationäre Krankenversorgung sicherstellen müssen. Dies ist eine der wichtigsten Aufgaben der Kreispolitik und dann darf man nicht das Krankenhaus zum politischen Spielball machen bzw. eine Insolvenz billigend in Kauf nehmen.
Eine Privatisierung des Krankenhauses ist keine Alternative. Wir brauchen in Frankenberg kein reines Portalkrankenhaus für Einrichtungen in Marburg oder Kassel. Die Patienten der Grund- und Regelversorgung müssen auch in Zukunft in Frankenberg behandelt werden. Die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es auch nicht verdient, dass die Kreisspitze leichtfertig ihre Arbeitsplätze aufs Spiel setzt. Wenn sich die Kreisspitze nur halb soviel wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Krankenhaus einsetzten würden, wären die wirtschaftlichen Probleme klar in den Griff zu kriegen.
Die Verhandlungen über eine Zusammenarbeit oder Fusion mit dem Stadtkrankenhaus Korbach sollten weitergeführt werden. Aber im Vordergrund muss die Erhaltung des Kreiskrankenhauses stehen. Dies ist sicherlich eine klare Forderung der Patienten, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung im Frankenberger Land und darüber hinaus. Die Kreispolitik muss dies nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern auch umsetzen.
Veröffentlicht am 22.11.2006
Novellierung des Hessischen Naturschutzgesetzes gefährdet den sanften Tourismus in Waldeck-Frankenberg
„Die geplante Novellierung des Hessischen Naturschutzgesetzes ist ein absoluter Rückschritt hinter bisher Erreichtes, speziell für unseren Landkreis Waldeck-Frankenberg“, erklärte der Wahlkreisabgeordnete Reinhard Kahl. „Die Forderungen und Folgerungen, die der Naturschutzbund Waldeck-Frankenberg in einem Brief an den Ministerpräsidenten aufgestellt hat, finden voll und ganz meine Unterstützung.“
Veröffentlicht am 05.10.2006

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
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