Special-Links

Suchen


Bitte klicken
 

Diese Seite wird gehostet bei:

www.soziserver.de

 

SPD-Webmaster schauen hier

www.websozis.de

 

Radwandertouren

Radwanderkarten sind in den SPD-Geschäftsstellen in Frankenberg und Korbach noch erhältlich

 

Vorbildliche Senioreneinrichtung mit Modellcharakter

Wahlkreis

Andrea Nahles und Petra Fuhrmann zusammen mit Reinhard Kahl und Hannelore Eckhardt im Seniorenzentrum Gemünden

Großen Anklang hat die räumliche und fachliche Konzeption des Seniorenzentrums Gemünden bei der Stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Andrea Nahles und der Sozialexpertin der SPD-Landtagsfraktion Petra Fuhrmann gefunden. Anlässlich eines Infobesuches auf Einladung des heimischen Abgeordneten Reinhard Kahl und Hannelore Eckhardt waren das Urteil der beiden Sozialexpertinnen an die Adresse von Geschäftsführer Hans-Herwig Peter eindeutig: „Sie sind weiter als andere Einrichtungen.

In seinen Begrüßungsworten bezeichnete der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion und Wahlkreisabgeordnete Reinhard Kahl den DRK Kreisverband als einen kleinen aber hoch innovativen Verband. Mit den beiden Senioreneinrichtungen in Battenberg und Gemünden, die beide durch ihren Modellcharakter auch mit Bundesmittel gefördert wurden, habe der Kreisverband seine herausragende Kompetenz in der Seniorenbetreuung eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Weitestgehende Selbstbestimmung im Alter, das ist nach den Worten des Kreisvorsitzenden Dr. Bluttner und des scheidenden Geschäftsführers Peter der Leitgedanke der Seniorenbetreuung des Frankenberger Kreisverbandes.

Besonders interessierten sich die Sozialpolitikerinnen Nahles, Fuhrmann und Eckhardt für das Betreuungskonzept für Demenzkranke. Die Heim- und Pflegedienstleiterin Sabine Patounis erläuterte den Besuchern, zu denen auch sozialdemokratische Kreisausschussmitglieder und Gemündener Sozialdemokraten mit der Vorsitzenden Friedegunde Wagner gehörten, ihre fachlichen Vorstellungen für die Betreuung von Demenzkranken. Die Möglichkeiten dafür werden in Gemünden, wo seit dreieinhalb Jahren Demenzkranke betreut werden, erweitert. Die Kapazität könne nach den Erläuterungen von Patounis von sieben auf 15 Plätze erhöht werden. 2,5 zusätzliche Stellen seien genehmigt worden. Hinzu kommen eine Hauswirtschafterin und eine 1-Euro-Kraft. Demenzkranke benötigen einen erhöhten Pflegebedarf. „Wir wollen mehr bieten als eine Scheinbetreuung“, unterstrich die Leiterin. Sie stellten Fuhrmann und Nahles die positiven Effekte der bisherigen Demenzkrankenbetreuung vor, wie zum Beispiel die Tatsache, dass in Gemünden vergleichsweise wenig Psychopharmaka verabreicht und keine freiheitsentziehenden Maßnahmen angewandt werden.

Kahl und Fuhrmann, beide im Team von Andrea Ypsilanti, unterstrichen, dass die Förderung der Investitionen für Altenheime auch in Zukunft wichtig seien. Reinhard Kahl, der als Finanzminister vorgesehen ist, erteilte dem Vorschlag des FDP-Fraktionsvorsitzenden Hahn eine klare Absage, der die ersatzlose Streichung der Mittel für die Altenheime gefordert hatte. Kahl: „Der Bedarf an Altenheimplätzen steigt und wir brauchen auch in älteren Einrichtungen eine klare Qualitätsverbesserung. Daher wird sich die SPD weiterhin für die Förderung von Altenheimen mit Landesmittel einsetzen. Hier gibt es noch einen großen Investitionsstau auch in unserer Region.“

Nach einem Rundgang durch die Wohngruppen und die neuen Wohnräume des erweiterten Seniorenzentrums sowie nach einer schmackhaften Kartoffelsuppe und „roter Wurscht“ waren sich Fuhrmann und Nahles einig: Das Seniorenzentrum Gemünden ist gut aufgestellt. „Ich denke, Sie sind hier weiter als andere Einrichtungen“, sagte Andrea Nahles. Das Angebot von Geschäftsführer Peter, Praxiswissen in die anstehenden Beratungen der Weiterentwicklung des Pflegegesetzes einzubringen, nahm die Bundespolitikerin gerne an. Ausgestattet mit dem umfangreichen schriftlichen Konzept des DRK-Kreisverbandes zur Betreuung von Demenzkranken fuhren Nahles und Fuhrmann zu weiteren Infoterminen.