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Nationalpark Kellerwald braucht eine verlässliche finanzielle Grundlage

Landkreis


Nationalpark Kellerwald

Scharf kritisierten der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Reinhard Kahl, und die Landtagsabgeordnete Hannelore Eckhardt die unsichere Finanzplanung der Hessischen Landesregierung für den Natur- und den Nationalpark Kellerwald-Edersee. „Die ständige Aufweichung getroffener Finanzierungszusagen ist nicht hinnehmbar. Zunächst waren fünf Millionen Euro aus der 'Zukunftsoffensive' des Landes ausschließlich für den Naturpark zugesagt sowie zusätzliche Mitteln für den Nationalpark Kellerwald, dann wurde die Aufteilung dieser Fördermittel auf den Natur- und den Nationalpark vorgesehen und jetzt soll der Ansatz auf unbestimmte Zeit reduziert und gestreckt werden. Weder der Natur- noch der Nationalpark verfügen unter den jetzigen Voraussetzungen über eine gesicherte Grundlage, um ihre Planungsvorhaben voranzubringen und insbesondere den neu geschaffenen Nationalpark zu etablieren."

Die SPD-Landtagsfraktion fordert mit einem Antrag für die Plenarsitzung in der kommenden Woche die Hessische Landesregierung nachdrücklich auf, die getroffenen Finanzierungszusagen einzuhalten und dem Nationalpark die für seine Entwicklung erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. „Der Nationalpark Kellerwald ist Leuchtturmprojekt für die Region und unser ganzes Bundesland. Er braucht für seinen Erfolg eine verlässliche finanzielle Grundlage“, forderten Kahl und Eckhardt.

Beide kritisierten auch den unprofessionellen Umgang der Landesregierung mit dem Nationalpark: Die Kette der Versäumnisse reiche von der Schlappe um die Besetzung der Leitungsfunktion, der fachlich nicht nachvollziehbaren Ansiedlung des Nationalparkamtes unter die Leitung des Landesbetriebes Hessen-Forst bis hin zu einer für ein solches Projekt unzureichenden Finanz- und Personalausstattung. „Erst hat die Landesregierung den Nationalpark Kellerwald jahrelang nicht gewollt, jetzt können sie es nicht richtig. Den Schaden hat die Region und eines der wichtigsten Naturschutzprojekte in Hessen zu tragen“, bedauerten die beiden SPD-Politiker.