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Motivationsschub durch neue Leitung

Landkreis

Einen Motivationsschub für die Entwicklung des Nationalparkes und seines Umfeldes erwartet der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl vom neuen Leiter des Nationalparkes, Peter Gaffert und dem neuen Geschäftsführer des Naturparkes, Heinz-Jürgen Schmoll. Gleichzeitig fordert der Abgeordnete eine gerechte Berücksichtigung aller Anliegergemeinden bei den kommenden Infrastrukturmaßnahmen.

Mit Gaffert und Schmoll sind zwei Fachleute an der Spitze von Nationalpark und Naturpark, die ihr Handwerk verstehen. Damit hat der Nationalpark und sein Umfeld nach den von Um-weltminister Dietzel zu verantworteten Startschwierigkeiten nunmehr eine gute Entwick-lungschance als das hessische Vorzeigeprojekt im Naturschutz und im sanften Tourismus, erläuterte der SPD-Abgeordnete. Beide müssen nun aber zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den notwendigen Handlungsspielraum haben, um das wichtige Projekt in die richtigen Bahnen zu lenken. „Die Politik und besonders das Duo Dietzel/Grieneisen, das sehr oft einsame Entscheidungen gefällt hat, sollte sich im Interesse der Sache zurückhalten. Der Nationalpark ist nicht das Profilierungsfeld für parteipolitische Entscheidungen“, unterstrich Kahl.

Nach Auffassung des Abgeordneten müssen in diesem Jahr wichtige Entscheidungen zur Weiterentwicklung des Nationalparkes getroffen werden. Dazu gehört besonders die Realisie-rung der so genannten Nationalparktore. In diesem Zusammenhang muss klar sein, dass neben Edertal auch Frankenau und Vöhl als wichtige Anrainergemeinden ihre Nationalparktore bekommen. „Hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen. Das unnötige Hickhack um den Sitz des Nationalparkamtes darf nicht dazu führen, dass Vöhl und Frankenau bei den National-parkinfrastrukturmaßnahmen benachteiligt werden“, unterstrich Kahl und verwies in diesem Zusammenhang auf die leidige Diskussion zur Kellerwalduhr in Frankenau. Der Abgeordnete forderte das Umweltministerium auf, nach dem langen Hin und Her nun endlich eine positive Entscheidung zur Übernahme dieses Infozentrum durch das Land zu treffen.

Alle Nationalparkgemeinden haben nach Auffassung des Abgeordneten gute Vorschläge für die „Eingangstore“ gemacht. Nunmehr gelte es ein gemeinsames und fachlich gerechtes Kon-zept zu entwickeln und umzusetzen. „Nur gemeinsam ist das Projekt Nationalpark erfolgreich zu entwickeln und dabei darf es keine Benachteiligung einzelner Kommunen geben, zumal gerade Frankenau mit seinem damaligen positiven Beschluss für den Nationalpark das Eis gebrochen hatte und damit die Entwicklung für die Ausweisung des Nationalparkes Kellerwald-Ederseee eingeleitet hatte, “ so Kahl gegenüber unserer Zeitung.