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CDU plant kalten Verfassungsbruch

Landtag

Als Planung eines „kalten Verfassungsbruchs“ hat der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Reinhard Kahl, am Freitag die anhaltende Diskussion in der CDU-Landtagsfraktion über das Abstimmungsverhalten bei der Wahl der Ministerpräsidentin in der kommenden Woche bezeichnet.

„Die CDU-Fraktionsspitze muss jetzt schnell die Wahrheit darüber sagen, ob geplant ist, die eigenen Abgeordneten so unter Druck zu setzen, dass sie auf ihr Wahlrecht verzichten“, forderte Kahl in Wiesbaden. „Da hilft kein Spiel auf Zeit und kein Verweis auf die Fraktionssitzung am Dienstag.“

Schon die Erwägung des Wahlboykotts zeige, dass die CDU einmal mehr bereit sei, in Machtfragen jede Hemmung und jeden Respekt vor demokratischen Gepflogenheiten zu verlieren. „Den eigenen Abgeordneten durch Fraktionszwang das Wahlrecht zu verwehren, wäre schlicht ein Skandal. Damit wird für die CDU-Fraktion faktisch das Wahlgeheimnis aufgehoben und damit die Verfassung ausgehebelt.“

Offenkundig sei die CDU immer noch nicht bereit, das Wahlergebnis vom 27. Januar zu akzeptieren. Das zeige sich auch an dem peinlichen „Bettelbrief“ von Roland Koch, über den die Medien heute berichten. „Herr Koch hat immer noch nicht begriffen, dass der Wahlkampf vorbei ist und die CDU eine krachende Wahlniederlage erlebt hat. Es ist ein Zeichen fehlender demokratischer Kultur, wenn die CDU den Bürgerinnen und Bürgern jetzt einen Dauerwahlkampf zumuten will.“