
Für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken wurde dem Grüsener Adam Parthesius im Kreise seiner Familie der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen. Die Verleihung des vom SPD-Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl beantragten Ehrenbriefes übernahm der Gemündener Bürgermeister Frank Gleim, verbunden mit einer Laudatio des Landtagsabgeordneten Kahl.
Adam Parthesius hat sich in vielfältiger Weise für die Allgemeinheit engagiert. Dies gilt ganz besonders für seinen Heimatort Grüsen, für die Stadt Gemünden und den Altkreis Frankenberg. Von 1960 bis 1964 war er Gemeindevertreter in der damals selbstständigen Gemeinde Grüsen. Von 1964 bis 1972 war er ehrenamtlicher Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Nach der Gebietsreform übernahm er von 1972 bis 1977 das Amt des Ortsvorstehers. Im gleichen Zeitraum war er Stadtverordneter in Gemünden. Von 1989 bis 1993 war er erneut im Ortsbeirat.
Auch im damaligen Landkreis Frankenberg engagierte er sich kommunalpolitisch und zwar als Mitglied des Kreistages in der Wahlperiode 1964 bis 1968. In der anschließenden Wahlperiode war er Kreisbeigeordneter.
Sein Engagement galt auch der Evangelischen Kirche. Über Jahrzehnte, von 1964 bis 2002, war er Mitglied im Kirchenvorstand und Kastenmeister, versah das Amt des Lektors im Kirchspiel Grüsen-Mohnhausen von 1980 bis 2002, war Mitglied der Kreissynode Frankenberg sowie Mitglied des Kirchenkreisvorstandes.
Auch im Vereinsleben in Grüsen hat er sich vielseitig engagiert. Von 1958 bis 1964 war er Ortsbrandmeister. Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Grüsen war er von 1958 bis 1975. Den örtlichen Verschönerungsverein hat er 1969 mitgegründet und war auch langjähriger Vorsitzender. Bis heute interessiert er sich besonders auch für den Wald und die Jagd. Von 1958 bis 1964 war er Jagdvorsteher in Grüsen.
Zu erwähnen ist auch sein Engagement im Wasserleitungszweckverband und zwar von 1965 – 1977 als Vorstandmitglied und von 1989 bis 2006 als Mitglied der Verbandsversammlung.
Unterstützung für seine vielfältige und langjährige ehrenamtliche Arbeit fand Parthesius bei seinen Kindern Klaus, Monika, Edith und Sabine und besonders bei seiner Frau Franziska. Von seinen Ämtern hat sich Adam Parthesius mittlerweile vollständig zurückgezogen, Interesse am öffentlichen Geschehen hat er aber noch immer.