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1. Station an der Nuhnebrücke in Somplar

Wahlkreis

Sommertour 2006 Brücken verbinden - real und virtuell

Brücken verbinden, können aber auch trennen


An der Kastanienallee mit Blick auf die Brücke

Bei seiner Sommertourstation in Somplar begrüßte der SPD-Wahlkreisabgeordnete Reinhard Kahl die zahlreichen Gäste, darunter der Erste Beigordnete Uwe Treude und der Kreistagsabgeornete Günter Schmitt, ganz herzlich unter dem ‚Ständebaum’. Ortsvorsteher Holger Christ erklärte, der Ständebaum sei sozusagen eine symbolische Brücke, die für den Erhalt des dörflichen Miteinanders stehe.
Unter Führung des Vorsitzenden des örtlichen Heimatvereins, Peter Vaupel, zog die Gruppe durch die historische Kastanienallee zur Nuhnebrücke zwischen Somplar und Hallenberg.
Die Nuhnebrücke in Somplar ist heute die Landesgrenze zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen, jedoch wie Vaupel erläuterte stand der Grenzort seit seiner Ersterwähnung 1353 immer im Mittelpunkt von vielerlei Interessen der verschiednen Landesherren.

Die Brücke selbst ist erst in den 1830er Jahren erbaut worden, ein genaues Datum gibt es nicht. Bis dahin konnte man die Nuhne nur durch eine Furt überwinden. Genaue Unterlagen über den Bau der Brücke seien nicht mehr vorhanden. Hochwasser, wie das von 1890, bei dem das gesamte Unterdorf unter Wasser stand, habe die Brücke immer gut überstanden. Erst in den 1920er Jahren wurde ein Damm gebaut, der das Dorf schützen kann.

Eine fast unüberwindbare Grenze bildete die Brücke nach dem Zweiten Weltkrieg, da sie zugleich Grenze zwischen den Besatzerzonen war. Als Grenzposten mit Zollstation war sie versehen mit einem Schlagbaum und bewacht von bewaffneten Soldaten.

In den 1980er Jahren wurde die Brücke grundlegend saniert. Heute gilt sie als wichtige Verbindung zwischen Hessen und Westfalen, das einzige Problem sei der tägliche Schwerverkehr der über sie rollt.