2. Station in Röddenau
'Brücken alt und neu'

Brückenbauwerk 5 im Zuge der Ortsumgehung
(Erläuterungen Herr Henkelmann, Hess. Straßen- und Verkehrsverwaltung, Bad Arolsen)
Wahlkreis
2. Station in Röddenau

Brückenbauwerk 5 im Zuge der Ortsumgehung
(Erläuterungen Herr Henkelmann, Hess. Straßen- und Verkehrsverwaltung, Bad Arolsen)

'Rothe Brücke' (Pfosten von ca. 1713) und Furt durch die Eder
(Erläuterungen Herr Dippel, Röddenau, zusammen mit Ortsvorsteher Heinrich Rampe)

2. Station der Sommertour in Röddenau: Brücken alt und neu
Ideal in Röddenau an der Eder
Eine ganz alte Brücke, deren Holzpfeiler auf 1713 datiert wurden und eine ganz neue, die im Zuge der Ortsumgehung gebaut wurde, Brückenbauwerk 5 waren Thema der 2. Station der Sommertour des Wahlkreisabgeordneten Reinhard Kahl in Röddenau.
Am Treffpunkt, dem Röddenauer Bürgerhaus, erläuterte Bauingenieur Günter Henkelmann vom Straßen- und Verkehrsamt Arolsen den Gästen die Konstruktion des Brückenbauwerkes. „Die Brücke liegt im Naturschutzgebiet, deshalb wurden die Pfeiler an den Uferrand gesetzt, und nicht in den Fluß.“ Insgesamt wurden im Zuge der 7,5 km langen Ortsumgehung 16 Brückenbauwerke errichtet. Mit Zeichnungen und Fotos aus der Bauzeit der Brücke wurde den Gästen die Besonderheit der Konstruktion anschaulich gemacht, die Mengen von Beton und Spannstahl vor Augen geführt.
Gemeinsam mit Ortsvorsteher Rampe bestätigte Henkelmann, dass die Planung der Ortsumgehung schnell und unkompliziert umgesetzt werden konnte. Auch die heimischen Abgeordneten Gerd Höfer und Reinhard Kahl betonten: „Die Zusammenarbeit war vorbildlich und vertrauensvoll.“ Wie Henkelmann erklärte, seien die veranschlagten Summen bis dato noch nicht ausgeschöpft. „Alles in allem eine sensible Planung, die allen Faktoren Rechnung trägt.“
Zunächst erkundeten die Gäste das Innenleben der Brücke 5, die als Hohlraum konzipiert ist. Durch das Innere gelangten sie auf das Bauwerk.
Von dort aus übernahm Friedhelm Dippel die Führung durch die Flußauen. 2003 hatte er bei Niedrigwasser Eichenpfosten im Fluß entdeckt und zwei Stücke dieser Pfosten abgesägt. Eine Untersuchung der Jahresringe ergab, dass die Eichen 1713 gefällt worden waren. Demnach ist die so genannte „Rothe Brücke“ ca. 300 Jahre alt. Wie Dippel weiter erläuterte, liegt direkt daneben eine Furt, geschaffen mit großen Sandsteinplatten. In der Chronik zur 1200-Jahrfeier hat der Heimatforscher seine Arbeit dokumentiert.
Reinhard Kahl bedankte sich bei den Moderatoren: „Näher können alt und neu nicht beieinander liegen. Unser Thema in diesem Jahr lautet „Brücken verbinden“. Wiederum konnten wir heute erfahren, dass Flüsse trennen, wenn es keine Brücke gibt.“

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