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07.05.04 Kahl kritisiert: Land Hessen stellt keine Straßenanwärter ein

Landtag

Das Land Hessen streicht in diesem Jahr alle Ausbildungsstellen für den Beruf des Straßenwärters „Dies ist bei dem großen Lehrstellenmangel eine glatte Fehlentscheidung und trifft ganz besonders wieder strukturschwache Regionen“, kritisierte der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl.

Mit dieser unverständlichen Entscheidung des Wirtschaftsministers fallen alle Ausbildungsplätze für Straßenwärter ersatzlos weg“, erklärte der SPD-Politiker gegenüber unserer Zeitung. „Für unseren Landkreis, in welchem ein großes Streckennetz von Landes- und Bundesstraßen betreut wird, bedeutet dies, dass für heimische Jugendliche mit Hauptschulabschluss keine Chancen mehr bestehen, hier vor Ort in diesem Beruf arbeiten zu können.“

Diese Streichung von Ausbildungsplätzen steht laut Kahl in krassem Widerspruch zu dem, was der zuständige Landesminister bei seiner „Tour für Ausbildungsstellen“ auch in unserer Region verkündet hat. Damit klaffen mal wieder Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander und dies auf dem Rücken der Jugendlichen, die dringend einen Ausbildungsplatz suchen.“

Gemeinsam mit der Fachgewerkschaft Verband der Deutschen Straßenwärter und deren Bundesvorsitzenden Siegfried Damm aus Battenberg, stellt Kahl fest, dass diese Entscheidung nicht nachvollziehbar sei. „Während bei der privaten Wirtschaft um Ausbildungsplätze geworben wird, wird hier von Landesseite dem Ausbildungsnotstand, insbesondere im ländlichen Bereich, Vorschub geleistet. Gerade die Hauptschüler haben zunehmend Probleme, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.“

Wie Kahl weiter ausführte, sei bereits im Dezember letzten Jahres der Fachgewerkschaft eine wohlwollende Prüfung des Anliegens, die Ausbildung fortzusetzen, zugesagt worden. Diese sei aber jetzt leider Makulatur. „Der Minister hat nicht nur falsche Versprechungen gemacht, er hat vor allem den Schulabgängern mit Hauptschulabschluss im Landkreis eine wichtige Chance verbaut, einen adäquaten Ausbildungsplatz zu finden.“ In diesem Zusammenhang kündigte Kahl in seiner Eigenschaft als Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion eine Initiative im Wiesbadener Parlament an. „Im Interesse der Jugendlichen muss der Minister seine Entscheidung überdenken. Das Land Hessen muss die Ausbildung im Bereich der Straßenwärter fortsetzen.“