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05.04.04 Nationalpark Kellerwald-Edersee

Landkreis

Kahl fordert den Ministerpräsidenten zum Eingreifen auf
Der Hessische Ministerpräsident sollte sich nach Auffassung des sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl in das Besetzungsverfahren für den neuen Leiter des Nationalparkamtes dringend einschalten. „Mit dem Konfrontationskurs des Umweltministers ist bisher schon viel Schaden für das wichtigste Naturschutz- und Tourismusprojekt Hessens entstanden“, betonte Kahl.

Der Unmut in der Region über die undurchsichtige Entscheidung von Minister Dietzel ist nach wie vor ungebrochen. Daran habe auch die groß angekündigte Pressekonferenz des Ministers in Edertal nichts geänderte. „Im Gegenteil, die Widersprüche und Ungereimtheiten sind durch die Erklärung Dietzels nur noch größer geworden“, erläuterte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion. „Besonders die dubiose Rolle des Bad Wildunger Bürgermeisters im Besetzungsverfahren stößt auf großen Widerspruch in der Region.“

Ein Erfolg des Nationalparkes Kellerwald-Edersee ist nach Auffassung von Kahl nur in großem Einvernehmens zwischen der Landespolitik und den regionalen Akteuren möglich. Der große Widerstand in der Region gegen die wichtigste Personalentscheidung müsse den Ministerpräsidenten nachdenklich machen. Die Ankündigung von Felicitas Woll, die Botschafterfunktion für den Nationalpark niederzulegen, ist mehr als ein Alarmzeichen. Die bekannte junge Schauspielerin aus Harbshausen ist für die Unterstützung und Verbreitung der Nationalparkidee eine unverzichtbare Größe. Ihre Argumente müssten sehr Ernst genommen werden. Auch der Kritik der regionalen und überregionalen Vertreter des ehrenamtlichen Naturschutzes sollte die Landesregierung mehr Beachtung schenken.

Kahl: „Der Umweltminister hat mit seiner Personalentscheidung für die Leitung des Nationalparkamtes der Idee des Nationalparkes einen Bärendienst erwiesen. Es genügt eben nicht, zusammen mit dem Parteifreund Grieneisen einen ihnen genehmen Kandidaten auszusuchen. Im Übrigen mehren sich die Hinweise, dass diese auf erheblichen Widerstand gestoßene Personalentscheidung von langer Hand vorbereitet war und selbst bei führenden Christdemokraten im Landkreis für Überraschung und Unverständnis gesorgt hat.“

Da der Umweltminister mit seiner Personalentscheidung auf Konfrontation statt notwendiger Kooperation mit der Region und dem Naturschutz gesetzt hat, ist im Interesse des Erfolges des Nationalparkes der Ministerpräsident gefordert. Noch sei der Fehlstart durch eine andere Personalentscheidung zu korrigieren und deshalb gelte die klare Aufforderung: „Herr Koch übernehmen Sie und machen Sie den Nationalpark zur Chefsache und dies gemeinsam mit der Region.“ so der Landtagsabgeordnete.