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Wasser, Wein, Wiesbaden und Waschmittel

Wahlkreis

Auch in diesem Jahr hat die traditionelle 2-tägige Wahlkreisfahrt des Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl den Teilnehmern vielfältige Eindrücke vermittelt. Neben dem Besuch in der Landeshauptstadt Wiesbaden gehören immer Einblicke in Unternehmen zum Programm.


Die Gäste auf dem ‚Eichberg’ mit dem ‚Secco’, dessen Namen noch gefunden werden muss, da die Bezeichnung ‚prosecco’ –perlender Wein- geschützt ist.

Auf dem Wege nach Südhessen war der Besuch der Hassia-Gruppe in Bad Vilbel die erste Station der Reisenden. Vieles wurde näher gebracht über Mineralwässer und deren besondere geologische Voraussetzungen im Taunus und im Vogelsberg, die eine Vielzahl hochwertiger Quellen hervorbringen. In den letzten Jahren wurde das Unternehmen zusätzlich ergänzt mit Quellen im Osten Deutschlands. Die langjährige Tradition begründete 1864 Gastwirt Johann Philipp Wilhelm Hinkel, indem er auf seinem eigenen Grundstück eine Quelle erschloss. Bis heute ist das Unternehmen ein Familienbetrieb, der Juniorchef Dirk Hinkel begrüßte die Besucher persönlich und erläuterte die Firmenphilosophie des reinen Wassers. Während der Besichtigung der Abfüllanlagen, geleitet von Kurt Liebesmeister wurde das Interesse der Besucher auf eine ganz spezielle Anlage geleitet, die „Schnüffleranlage“. Hier werden Pfand-Plastikflaschen auf ihren Gebrauch untersucht. Wenn eine solche Flasche mit anderen Flüssigkeiten gefüllt wurde als mit Mineralwasser, kann sie nicht mehr in den Recycling-Kreislauf zurückgeführt werden. Sehr kritisch merkte Juniorchef Hinkel an, dass mit der neuen Pfandverordnung der Anteil an Glasflaschen dramatisch zurückgegangen sei.

Am Abend des ersten Tages kamen auch die Freunde des Weines nicht zu kurz, knapp über die Landesgrenze erklärte der Winzer Jean-Marie Schilz beim Gang durch den Weinlehrpfad Reben und Sorten anschaulich und verbunden mit einer Probe des jeweiligen Gewächses. Der Jahrgang 2006, falls noch ein bisschen Sonne kommt, soll ein Rekordjahrgang werden.

Nach der Übernachtung in Rüdesheim ging es wieder auf die andere Rheinseite nach Mainz. Bei der Werner und Mertz/GmbH, allen besser bekannt unter Erdal Rex oder Frosch wurde die Gruppe zum Firmenbesuch erwartet. Auch hier wieder ein Familienunternehmen mit innovativer Kraft. Aus der Herstellung von Kerzen für den Mainzer Dom wurde die „Stiffelwixe“ geboren, und in der Folge mit immer neuen Ideen ein Unternehmen mit einer vielfältigen Produktpalette, immer verbunden mit großem Umweltbewusstsein. Beeindruckend war die Werksbesichtigung mit den riesigen technischen Anlagen, immer begegnet allen der rote und der grüne Frosch, der übrigens seit nach dem 2. Weltkrieg lächelt.
Eine plausible Erklärung für das Firmenmotiv ist folgende: So wie das Wasser von der Haut des Frosches abperlt, soll das Wasser von der Creme auf den Schuhen abperlen.

Beeindruckend, wie immer, war die Führung durch das Wiesbadener Stadtschloss, dem Sitz des Hessischen Parlaments, zurzeit immer noch eingeschränkt durch die Umbauarbeiten des Plenarsaals. Im Raum der SPD-Landtagsfraktion konnten alle dringenden Fragen an den Parlamentarischen Geschäftsführer Reinhard Kahl gestellt werden. Der Fraktionsvorsitzende Jürgen Walter und die Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti begrüßten die Besuchergruppe persönlich.

Zum Abschluss der Wahlkreisfahrt stand ein sehr ernstes Thema auf dem Programm, die Diskussion über den Landeswohlfahrtsverband. Bei dem Besuch der Einrichtung „Eichberg“, vergleichbar mit unserem „Haina“, bezog Reinhard Kahl im Interview eindeutig Stellung: „Die Zuständigkeit für Behinderten-Eingliederungshilfen darf nicht auf die Landkreise übertragen werden!“ Käme es zu einem solchen Schritt, würde beispielsweise der Landkreis Waldeck-Frankenberg jährlich zusätzlich mit 8Mio € belastet werden. Derzeitig zahlen die Landkreise und kreisfreien Städte je nach Finanzkraft eine Umlage an den Landeswohlfahrtsverband. Wie Kahl feststellte: „Berücksichtigt muss auch die hohe Fachkompetenz des WLV, warum soll etwas reformiert werden, wenn es schon lange gut läuft?“

Nach ernsthafter Diskussion präsentierten die Mitarbeiter des „Zentrums Rheinblick“ ihre Spezialität, den Rheingauer Wein. Gelegen an den Hängen des Rheingaus, wachsen im Garten des Eichbergs natürlich auch die Reben. Produziert wird vom Riesling bis zum ‚Secco’ je nach Ertrag, durchschnittlich 18.000 Liter pro Jahr. Kellermeister Klar: „Zu unserer therapeutischen Arbeit gehört auch, immer neue Sorten anzubauen und die Ergebnisse abzuwarten. Nicht der Ertrag, sondern die gemeinsame Arbeit stehen im Vordergrund.“