Special-Links

Suchen


Bitte klicken
 

Diese Seite wird gehostet bei:

www.soziserver.de

 

SPD-Webmaster schauen hier

www.websozis.de

 

Radwandertouren

Radwanderkarten sind in den SPD-Geschäftsstellen in Frankenberg und Korbach noch erhältlich

 

Sommertour „Gartenparadiese“:

Wahlkreis

Besuch des Landesgartenschaugeländes in Bad Wildungen


Der ehemalige Geschäftsführer der Landesgartenschau Hans-Jürgen Kramer führte den Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl (ganz links auf dem Foto) und seine Gäste im Rahmen seiner Sommertour von der Sonnentreppe zur Königsquelle. Foto: szl

Bad Wildungen Für seine traditionellen Sommertour hatte Landtagsabgeordneter Reinhard Kahl (SPD) in diesem Jahr das Thema „Gartenparadiese“ gewählt. Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Landesgartenschaugeländes, das Kahl gemeinsam mit etwa 50 Parteifreunden und Gästen – unter ihnen Landrat Dr. Reinhard Kubat und Bad Wildungens erster Stadtrat Bart von der Meer - besuchte.

„Was ist von der Gartenschau geblieben?“ – wollten Kahl und seine Freunde vom ehemaligen Geschäftsführer der Landesgartenschau Hans-Jürgen Kramer wissen, der die Gruppe über das Gelände führte. „Eigentlich fast alles !“ – sagte Kramer, „denn die Nachhaltigkeit des Stadtentwicklungsprojektes Gartenschau stand immer im Mittelpunkt der Planungen und Investitionen“.

Von der Sonnentreppe bis zum Aquachorus – so Kramer – sei ein Mehrgenerationenpark entstanden, der von Gästen und Einheimischen bestens angenommen werde. Das Mit- und Nebeneinander von Gartenkunst und Naturnähe werde besonders geschätzt. Heute könne dem Gelände allerdings nicht mehr die „Deluxe-Pflege“ wie zur Zeit der Gartenschau zu teil werden, als rund um die Uhr an 172 Tagen acht Gärtner tätig waren und Pflegekosten von rund 500.000 Euro ausgegeben wurden. Kramer: „Seit 2007 geben wir für die Pflege des Geländes noch etwa 90.000 Euro jährlich aus“. Von den einst 3000 qm Blumenbeeten sind noch ca. 700 qm übrig geblieben.

Der 2007 gegründete Förderverein „Hessens schönster Garten in Bad Wildungen“ widmet sich laut Kramer mit Pflege und Pflanzaktion dem Gelände, wobei manche Pflegeaktionen stets neu überdacht werden müssen. So ist zum Beispiel das Beet mit den „Hessenrosen“ im Bornebach wieder zur Rasenfläche geworden, weil sich gezeigt habe, dass diese Rosenneuzüchtung als Beetpflanze nicht geeignet ist.

Hans-Jürgen Kramer sagte, den etwa 6,5 Millionen Investitionskosten der Landesgartenschau-Gesellschaft hätten lediglich 30.000 Euro Rückbaukosten gegenübergestanden, „damit wird deutlich, dass die Gartenschau auf Dauerhaftigkeit angelegt war und ist“.

Zum Ausgang der Reinhard-Kahl-Sommer-Tour durch das Landesgartenschaugelände stärkten sich die Teilnehmer bei einem gemütlichen Zusammensein an der Königsquelle und probierten auch deren wohlschmeckendes Heilwasser. Werner Senzel