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Schulleiterkongress ist CDU-Wahlveranstaltung

Landtag

Eckhardt und Kahl:
Auch Waldeck-Frankenberger Schulleiter zwangsverpflichtet

Als eine reine Wahlveranstaltung der CDU bezeichneten die beiden sozialde-mokratischen Landtagsabgeordneten Hannelore Eckhardt und Reinhard Kahl den geplanten Schulleiterkongress am 3. März diesen Jahres. Auch alle Schul-leiterinnen und Schulleiter aus Waldeck-Frankenberg sind zu dieser Veranstal-tung zwangsverpflichtet worden.

„Aus zahlreichen Gesprächen mit Schulleitern wissen wir wie kritisch diese zentrale landesweite Veranstaltung gesehen wird“, betonten die beiden heimischen Abgeord-neten. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen Reden von Staatssekretär Dr. Jacobi (CDU), Kultusministerin Wolff (CDU) und Ministerpräsident Koch (CDU). An dieser „nichtöffentlichen Dienstversammlung“ in der Höchster Jahrhunderthalle müssen rund 2000 hessische Schulleiterinnen und Schulleiter teilnehmen. „Nur in ganz be-sonderen Einzelfällen ist eine Vertretung möglich. Deshalb muss man von einer Zwangsveranstaltung reden“, kritisierte Eckhardt.

Allein an Sachkosten entstehen Aufwendungen in Höhe von über 400 000 Euro, hin-zu kommen dann noch Fahrtkosten in nicht unerheblichem Umfang, erläuterte Kahl und fügte hinzu: „Dies ist eine bildungspolitische Wahlkampfveranstaltung der CDU bezahlt vom hessischen Steuerzahler.“
Einen hessenweiten Kongress aller Schulleiter habe es bisher noch nicht gegeben. Daher mute es schon seltsam an, dass gerade ein knappes Jahr vor der Hessenwahl genau eine solche Veranstaltung durchgeführt wird. Daher forderten die beiden Ab-geordneten, dass der Kongress auch wegen der hohen Kosten abgesagt werden sollte.

Statt dessen schlugen Kahl und Eckhardt regionale Schulleiterkongresse vor, in den en nicht die Landesregierung ihre Bildungspolitik „verkündigt“ sondern in echten Dia-logveranstaltungen über die Eigenverantwortung von Schulen und die Rolle der Schulleiter diskutiert wird. „Eigenverantwortliche Schule braucht Dialog. Schulleiter dürfen von der Landesregierung nicht zu reinen Befehlsempfängern degradiert wer-den“, so Eckhardt und Kahl in ihrer Stellungnahme.