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Neujahrsempfang 2006

Wahlkreis

Neujahrsempfang der SPD-Abgeordneten Reinhard Kahl und Gerd Höfer in diesem Jahr in Allendorf (Eder)

Von vorn nach hinten: Iris Ruhwedel, Reinhard Kahl, Hannelore Eckhardt, Karl-Heinz Stadtler, Klaus Hofmann, Gerd Höfer, Frank-Martin Neupärtl und Bürgermeister Claus Junghenn (parteilos)


(Foto: Matthias Müller-HNA)

Rund 200 Genossinnen und Genossen waren am 14. Januar nach Allendorf (Eder) gekommen, um gemeinsam mit den beiden Abgeordneten das neue Jahr zu begrüßen und sich auf den Kommunalwahlkampf einzustimmen.

Gastredner war in diesem Jahr der Landrat des benachbarten Schwalm-Eder-Kreises, Frank-Martin Neupärtl. Dieser machte in seiner Rede die Kommunalfeindlichkeit der CDU-Landesregierung deutlich. Die desolate Haushaltslage der Kreise sei vor allem durch die Kürzung der Schlüsselzuweisungen entstanden. Neupärtl forderte: „Die ständige Abwälzung finanzieller Lasten auf die Kommunen muss ein Ende haben. Dieses Signal muss von dieser Kommunalwahl ausgehen!“

Wie eine starke SPD auch in Zeiten knapper Kassen soziale Politik verwirklichen kann, zeigte er am Beispiel seines Landkreises Schwalm-Eder auf. „Wir müssen Prioritäten setzen und diese sollen von sozialer Gerechtigkeit bestimmt sein!“ So stehen Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit dort ganz oben auf der Aufgabenliste. “Wir müssen für die Verwirklichung sozialdemokratischer Grundsätze eintreten, wie lebendige Demokratie, Toleranz, Solidarität statt Ausgrenzung, soziale Gerechtigkeit statt der 'sozialen Kälte 'der CDU“.


v.l. nach rechts: Gerd Höfer, Frank-Martin Neupärtl, Iris Ruhwedel, Bürgermeister Claus Junghenn (parteilos), Hannelore Eckhardt, Karl-Heinz Stadtler, Klaus Hofmann und Reinhard Kahl

(Foto: Dr. Karl Schilling-FZ)

Reinhard Kahl, Landtagsabgeordneter und Fraktionschef im Kreistag forderte: “Wir müssen so stark werden, dass gegen uns keine Koalition möglich ist!“ Kahl fordert eine transparente Kreispolitik und ein Ende der dunklen Machenschaften und Querelen. „Wir sind gut aufgestellt und haben gute Konzepte. Wir wollen eine transparente, gerechte und verlässliche Kreispolitik aus einem Guss in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen.“ Den Ortsvereinen wünscht Kahl starke Fraktionen in den Gemeindeparlamenten und für Bad Wildungen wünscht er, dass der SPD-Bürgermeisterkandidat Frank Kampf den Sprung ins Rathaus der Badestadt schafft. Erstrebenswertes Fernziel ist noch dazu: „…dass wir 2008 Ministerpräsident Koch aus dem Amt jagen! Hessen hatte die besten Jahre mit der SPD!“

Gerd Höfer, der seinen Bundestagswahlkreis erfolgreich verteidigt hat, betonte: „Auch wenn in Berlin jetzt eine große Koalition regiert, wird die CDU im Kommunalwahlkampf nicht mit Samthandschuhen angefasst!“ Schließlich gibt es genügend inhaltliche Unterschiede zur CDU und dies natürlich auch auf Kreisebene und in den Kommunen, diese gilt es in den nächsten Wochen deutlich zu machen. Die große Koalition in Berlin muss erfolgreich werden, kann aber nur eine „Liebesheirat“ auf Zeit sein. Die SPD muss ihr eigenes Profil bewahren und immer wieder deutlich machen, in welchen Dingen wir uns unterscheiden. Zum Beispiel, dass Bund und Länder heute finanziell so schlecht dastehen, hat besonders Roland Koch mit seiner Blockadepolitik im Bundesrat zu verantworten. Höfer, zu dessen Bundestagswahlkreis auch Schwalm-Eder gehört, fordert die Genossinnen und Genossen auf: „Unser Ziel muss sein, dass die SPD in Schwalm-Eder stärkste Partei bleibt und in Waldeck-Frankenberg endlich wieder Verantwortung trägt!“ Und bedankt sich ganz herzlich bei den Genossen für die Unterstützung im Bundestagswahlkampf.

Der parteilose Allendorfer Bürgermeister Claus Junghenn hatte die Gäste zuvor in seiner Gemeinde herzlich willkommen geheißen. Junghenn, der kürzlich mit überzeugender Mehrheit wieder gewählt wurde, erläuterte den Gästen auch am Beispiel der Industriegemeinde die finanziellen Belastungen der Gemeinden.

Das Team um den Ortsvereinsvorsitzenden Klaus Hofmann und seiner Stellvertreterin Patricia Groschup-Masarwa bewirtete die Gäste mit einem üppigen Kuchenbuffet, belegten Broten und Getränken von Sekt bis Selters. Und nicht zuletzt mit einem Rahmenprogramm, welches für jeden Geschmack etwas parat hatte: von strapazierten Lachmuskeln bis geschwungenen Tanzbeinen!

Kahl und Höfer bedankten sich ganz herzlich bei allen, die gekommen waren und geholfen haben: „Dies ist unser alljährliches Dankeschön an euch für eure Unterstützung und euer politisches Engagement!“