Special-Links

Suchen


Bitte klicken
 

Diese Seite wird gehostet bei:

www.soziserver.de

 

SPD-Webmaster schauen hier

www.websozis.de

 

Radwandertouren

Radwanderkarten sind in den SPD-Geschäftsstellen in Frankenberg und Korbach noch erhältlich

 

Kleine „Paradiese“ in der Allendorfer Kleingartenanlage

Wahlkreis

Start der Sommertour von Reinhard Kahl


Rund 50 Teilnehmer kamen am Donnerstag zum Start der diesjährigen Sommertour des Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl (Mitte) in die Allendorfer Kleingartenanlage.


Foto: Frank Seumer

ALLENDORF. Viele kleine Gartenparadiese beherbergt die Allendorfer Kleingartenanlage „Im Hundspfuhl“. Landtagsabgeordneter Reinhard Kahl eröffnete am Donnerstagabend seine traditionelle Sommertour, in diesem Jahr zum Thema Gärten, mit rund 50 Teilnehmern.
„Gärten sind wieder in“, sagte der Sozialdemokrat zum Start seiner Rundreise in Allendorf. Schrebergärten am Rande von Städten bieten gesunde Lebensmittel und Naherholung in einem.

Auch im ländlichen Raum sei der Trend zu regionalen Produkten immer stärker. Kahl ging auf die große Vielfalt heimischer Gärten ein: „Vom Schrebergarten über den Nutzgarten bis zum Rosengarten – selbst geschaffene Paradiese haben auch eine wichtige soziale Funktion“. Die Vorsitzende des 1984 gegründeten Allendorfer Kleingärtnervereins Heidemarie Meyer erwähnte auch die Integration von Aussiedlerfamilien in der Gartenanlage.
Zwölf der insgesamt 30 Gärten seien an Übersiedler verpachtet, die eine große Bereicherung für die Gemeinschaft seien. Der Verein ist mit fünf Korbacher und einem Bad Arolser Verein im Kreisverband der Kleingärtner zusammengeschlossen. Für sie gilt das Bundes-Kleingarten-Gesetz mit hohen ökologischen Standards. Meyer berichtete von einer großen Artenvielfalt in den Gärten. Viele Nistkästen für Vögel, Insektenhäuser oder Reisighaufen für Igel bieten zusätzlichen Lebensraum. Drei ausgebildete Garten-Fachberater im Verein bieten regelmäßige Lehrgänge zum Beispiel im Obstbaumschnitt an. Chemische Pflanzenschutzmittel und Insektizide seien in der Kleingartenanlage tabu. Auch die Kleintierhaltung und das dauerhafte Wohnen in den Gartenlauben sind nicht erlaubt. Die Größe der Gartenhäuschen ist auf 20 Quadratmeter, die der Gewächshäuser auf neun Kubikmeter begrenzt. Meyer kritisierte die schnelle Befahrung des Feldweges zwischen Rennertehausen und Battenfeld durch Pkws. Ziel des Kleingartenvereins sei die Verpachtung frei werdender Gärten an junge Familien mit Kindern.
Bei einem Rundgang durch die Gärten erlebten die Gäste ein großes Blütenmeer und gut gepflegte Beete und Rasenflächen. „Ein Ort zum Wohlfühlen – so ein Garten“, lautete Kahls Schlusswort. Zu den Gästen zählten auch Bürgermeister Claus Junghenn, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Friedhelm Jakobi sowie zahlreiche Mandatsträger von Kreis- und Gemeindeparlamenten. Nächste der Station der Sommertour ist am Dienstag, 19. Juli um 18 Uhr der Hatzfelder Burg- und Kräutergarten und der Schneitelwald. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Rathausparkplatz.

Text: Frank Seumer, Frankenberger Zeitung