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Kahl will schonungslose Aufklärung über Giftdünger

Landtag

Sozialdemokraten bleiben dabei: Erntestopp für betroffene Felder in Nordhessen

Im Falle des in Nordhessen ausgebrachten Giftdüngers bedürfe es „schonungsloser Aufklärung“ der betroffenen Bauern und der Bevölkerung, forderte heute der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Reinhard Kahl. Für Äcker, auf denen der mit der Industriechemikalie PFT (Perfluorierte organische Tenside) verunreinigte Dünger zum Einsatz kam, müsse ein sofortiger Erntestopp verhängt werden. „Die Gefahr, dass Gifte in Nahrungsmittel gelangen und Menschen geschädigt werden, ist groß. Da kann man nicht 14 Tage zuwarten“.

Die Herstellerfirma müsse die belieferten Bauern umgehend informieren, diese wiederum jene Felder bekannt geben, auf denen der Giftdünger zum Einsatz kam. Untersucht werden müssten sodann nicht nur Böden und angrenzende Gewässer sondern auch die angebauten Pflanzen. Kahl begrüßte die heute in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Kassel anlaufenden Untersuchungen des Regierungspräsidiums Kassel. „Wir dürfen jetzt aber nicht zwei Wochen auf die Ergebnisse warten und erst dann Konsequenzen ziehen. Die Ernte betroffener Felder darf so lange nicht in den Verkehr gebracht werden, bis ihre Unbedenklichkeit feststeht“, sagte der Sozialdemokrat.

Die entstehenden Kosten, beispielsweise für Ernteausfälle, habe der Verursacher zu tragen, betonte Kahl. Der Hersteller dürfe sich nicht in die Büsche schlagen sondern müsse zu seiner Verantwortung für verkaufte Produkte stehen. „Wir dürfen unsere nordhessischen Bauern mit diesem Skandal und seinen Folgen nicht alleine lassen!“.