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Kahl und Eckhardt: Landesregierung soll Ausbau und Betrieb finanziell unterstützen

Landtag

Kurhessenbahn wichtiger Teil der Verkehrsinfrastruktur in Nordhessen

SPD hat dringlichen Antrag in den Landtag eingebracht

Der Ausbau der Kurhessenbahn auf der Strecke Korbach — Frankenberg — Cölbe sei mehr als angezeigt, um den Nahverkehr in der Region besser zu erschließen und dabei auch den Nationalpark Kellerwald-Edersee anzubinden, sagte heute mit Verweis auf den dringlichen Antrag ihrer Fraktion der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Reinhard Kahl und die Waldecker Abgeordnete Hannelore Eckhardt.

Die beiden Abgeordneten bedauerten den angekündigten Rückzug des Nordhessischen Verkehrsverbundes aus dem Projekt. „Damit geraten langfristig auch die 160 Arbeitsplätze in Gefahr, denn ein Ausstieg aus diesem Ausbau gefährdet die Kurhessenbahn insgesamt. Ohne den geplanten Lückenschluss und mit der fortschreitenden Abbestellung von Zugkilometern ist das Verkehrsunternehmen in seiner wirtschaftlichen Existenz grundlegend in Frage gestellt – zum Schaden der Beschäftigten, der Nutzerinnen und Nutzer und der ganzen Region“, befürchten Eckhardt und Kahl.

„Die jetzige Situation ist auch eine Auswirkung der massiven Unterfinanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs in Hessen. Dem muss endlich Einhalt geboten werden.“ Die SPD-Landtagsfraktion habe schon wiederholt das Land Hessen aufgefordert, „die weg brechenden Regionalisierungsmittel endlich voll zu kompensieren, um den Nahverkehr und die Arbeitsplätze in der Region zu sichern“. Um der Kurhessenbahn in der schwierigen Situation jetzt konkret zu helfen, müsse die Landesregierung den geplanten Ausbau der Kurhessenbahn ebenso wie den Betrieb der Strecke im erforderlichen Maß finanziell unterstützen, forderten die beiden heimischen SPD-Abgeordneten und verwiesen auf einen entsprechenden dringlichen Antrag ihrer Fraktion.

Das Land darf sich nach der Auffassung der SPD nicht aus der Verantwortung stehlen. Immerhin trägt der Vertrag zum Ausbau der Strecke Frankenberg - Marburg und zur Reaktivierung der Strecke Korbach – Frankenberg neben der Unterschrift des Bahnchefs Mehdorn auch die Unterschrift von Hessens Verkehrsminister Rhiel (CDU). „Was ist die Unterschrift der hessischen Verkehrsministers wert ?“, fragt Eckhardt in Richtung CDU-Landesregierung.

„Es wäre schon ein Treppenwitz ersten Ranges, wenn man im Zeichen des Klimawandels den Nationalpark Kellerwald-Edersee – also ein Naturerlebnis- nur mit dem eigenen PKW erreichen kann. Nicht zuletzt ist das Nationalparkhaus wegen des Bahnanschlusses in der Nähe von Herzhausen errichtet worden“, betonte Kahl.