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Kahl setzt sich für das staatliche Wettmonopol ein

Landtag

Breitensport, Soziales, Kultur und

Denkmalpflege brauchen Unterstützung

Das staatliche Wettmonopol muss im Interesse des Breitensports erhalten bleiben Dafür setzt sich der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl ein und veweist darauf, dass auch der Breitensport in unserer Region erheblich von den Wetteinnahmen im Bereich Lotto-Toto-Odset profitiert.

Private Wettanbieter drängen derzeit immer stärker auf den Glücksspiel- und Sportwetten-Markt. Kahl: „Im Interesse der Förderung von Sport, Kultur, Jugend, Sozialem und Denkmalpflege muss es beim staatlichen Monopol bleiben. Hier darf es keine Marktöffnung für private Anbieter geben.“

Wie der Abgeordnete weiter ausführte, geht des derzeit um einen Staatsvertrag aller Bundesländer zum Erhalt des staatlichen Wettmonopols. Die Überschüsse aus Lotto werden in Hessen ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwand. „Private Wettanbieter wollen Geschäfte machen und keineswegs im Umfang der staatlichen Lottogesellschaft Überschüsse zur Förderung von Sport, Kultur und Sozialem ausschütten“, betonte Kahl und ergänzte: „Wenn beispielsweise die Sportkreise an die Vereine Bewilligungsbescheide überreichen, kommt das Geld im Regelfall aus den Überschüssen der hessischen Lottogesellschaft. Insgesamt erhält der Landessportbund Hessen über 19 Mio. Euro aus den Lotto-Erträgen. Davon profitieren auch unsere Sportvereine im Kreis.“

Daneben erhalten die Verbände der freien Wohlfahrtsverbände über 6,3 Mio. Euro für ihre wichtige soziale Arbeit. Die Träger der außerschulischen Bildung erhalten ebenfalls rund 6,3 Mio. Euro. Die Stiftung Denkmalschutz ist mit 1,2 Mio. Euro beteiligt. Auch die Jugendverbände profitieren von den Lotto-Millionen. Und zwar der Jugendring mit über 1,2 Mio. Euro und der Ring politischer Jugend mit knapp 600 000 Euro. Der Löwenanteil der Lottomittel – 116 Mio. Euro -geht über den Landeshaushalt zweckgebunden für die Unterstützung von Projekten und Investitionen im Bereich Sport, Kultur, Soziales und Denkmalpflege. „Schon viele ehrenamtlich durchgeführte Projekte haben in unserem Landkreis Mittel aus den Lottoüberschüssen erhalten“, unterstrich Kahl. „Dies alles ist gefährdet, wenn das staatliche Wettmonopol fallen sollte. Im Interesse der Vereine darf dies nicht erfolgen. Die gemeinnützigen Projekte brauchen auch bei uns weiterhin die Förderung aus diesen Sondermitteln.“