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Für Schulklassen interessant: Point Alpha - Mahn -, Gedenk- und Begegnungsstätte

Landtag

Unter der Leitung seines Vorsitzenden, MdL Reinhard Kahl, besuchte das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung die innerdeutsche Gedenkstätte Point Alpha. Der frühere US-Beobachtungsstützpunkt ist heute eine Gedenkstätte des kalten Krieges, der für Informationsbeuche von Schulklassen von wichtiger Bedeutung ist. Dabei erläuterte Kahl, dass die Landeszentrale Fahrten von hessischen Schulklassen nach Point Alpha, aber auch zu NS-Gedenkstätten, finanziell fördert.


Auf dem ehemaligen Wachturm der US-Army von links der Stellv. Vorsitzende des Kuratoriums Tobias Utter MdL, das Mitglied des Kuratoriums Dr. Matthias Büger, der Vorsitzende des Kuratoriums Reinhard Kahl MdL und der ständige Vertreter des Direktors Jürgen Kerwer

Das Kuratorium der Landeszentrale, bestehend aus 9 Abgeordneten des Landtages, das für die überparteiliche politische dieser Landesbehörde zuständig ist, hat sich auf Vorschlag von Kahl vorgenommen, alle hessischen Gedenkstätten zu besuchen und sich über die konkrete Bildungsarbeit zu informieren.
Die Gedenkstätte Point Alpha liegt zwischen der hessischen Gemeinde Rasdorf und Geisa in Thüringen. Der Beobachtungsstützpunkt Point Alpha erfüllte bis zum Fall des Eisernen Vorhangs eine wichtige Beobachtungsaufgabe im Verteidigungskonzept der NATO. Auf der anderen Seite waren entsprechende Beobachtungspunkte der Staaten des Warschauer Paktes eingerichtet. Der Stützpunkt lag im Zentrum der Nato-Verteidigungslinie „Fulda Gap“ Als Beobachtungspunkt war Point Alpha deshalb geeignet, weil er sich auf 411 Meter Höhe auf einem Bergzug befindet und damit einen guten Überblick über das angenommene vorderste Aufmarschgebiet des Warschauer Paktes im Ulstergrund bot. Heute umfasst der Komplex nicht nur den amerikanischen Stützpunkt auf der hessischen Seite, sondern auch einen Streifen der originalen Grenzsicherungsanlagen der DDR und ein Begegnungszentrum auf Thüringer Seite.

Heute ist die Point Alpha Stiftung Trägerin der Mahn, Gedenk- und Bildungsstätte. Stiftungsgründer sind die Länder Hessen und Thüringen, der Landkreis Fulda und der Wartburgkreis, die beiden Kommunen Geisa und Rasdorf und der schon bestehende Trägerverein. Das Gründungskapital beträgt 9,2 Mio. Euro. Ziel der Stiftung ist, den ehemaligen Militärstützpunkt –als Beitrag zur Förderung politischer Bildung, zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Teilung sowie für die Erschließung, Erforschung und Bewahrung von Zeitdokumenten – zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten. „Besonders für Schulklassen ist der Besuch von Point Alpha ein guter Beitrag für die neuere deutsche Geschichte“, so Kuratoriumsvorsitzender Reinhard Kahl.