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Bauernhof „Waldblick“ in Haina letzte Station der Reinhard-Kahl-Sommertour 2010

Wahlkreis


Reinhard Kahl MdL mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke, Walter Hellmuth und Sohn Ralf mit Ehefrau Nina vor einem der beiden Laufställe (vordere Reihe v.r.n.l.)


Mit einem Besuch in Haina schloss der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl am vergangenen Freitag seine Sommertour unter dem Motto „Alte Haustierrassen“ ab. Annähernd 50 Interessierte waren dabei, als er als Kontrastprogramm zu den bisherigen Züchterbesuchen den landwirtschaftlichen Betrieb von Familie Hellmuth besuchte. Walter und Ralf Hellmuth halten Deutsche schwarzbunte Holsteiner, die wegen ihrer hohen Milchleistung als Hochleistungskühe bezeichnet werden. Angeregt wurde der Besuch vom Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke, der mit Walter Hellmuth verwandt ist und in seiner Kindheit viel Zeit auf dem Hof verbracht hat: „Dieser Hof hat schon viele politische Gesichter gesehen, von meinem Vater August Franke über Jörg Jordan bis Albert Osswald.“ Reinhard Kahl betonte bei seiner Begrüßung, dass er Familie Hellmuth von vielen Tierschauen im Umkreis her kenne. Sie gelte seit vielen Jahren als einer der besten Zuchtbetriebe in Hessen. Auch Bürgermeister Rudolf Backhaus ist immer wieder Gast auf dem Hof. Die Landwirtschaft sei charakteristisch für Haina und bedeutend für die Landschaftspflege.

Bewirtschaftet wird der Betrieb von Walter Hellmuth und seinem Sohn Ralf. Auch die anderen Familienmitglieder sind in die anfallenden Arbeiten eingebunden. Ursprünglich bewirtschafteten die Eltern von Walter Hellmuth einen Hof im Schwalm-Eder-Kreis. 1966 wurde mit der Umsiedlung nach Haina begonnen. Der Betrieb sollte vielseitig sein, neben Milchkühen wurden auch Schweine, Zuchtsauen, Hühner und Gänse gehalten. Walter Hellmuth übernahm 1972 den Hof und verschrieb sich ganz der Rinderzucht: „Das muss mir bereits in die Wiege gelegt worden sein, so etwas kann man nicht lernen.“ Er stockte zunächst auf dreißig Milchkühe auf, ein Laufstall für 50 weitere Kühe wurde angebaut. Zurzeit kommen die beiden Familien mit der Haltung von 90 Milchkühen und weiteren Bullen, Rindern und Kälbern auf circa 250 Tiere. Durchschnittlich wurde in den letzten vierzig Jahren der Bestand um 1,5 Kühe gesteigert. Die Einführung der Milchquote in den achtziger Jahren war für Landwirt Hellmuth eine „ganz schlechte politische Entscheidung“. Sie führte für ihn dazu, dass „heute eine Familie mit einem Bestand von hundert Kühen nur schwer überleben kann“. Insgesamt bewirtschaftet Familie Hellmuth heute siebzig Hektar Grünlandfläche, davon dreißig Hektar in Eigentum, weitere vierzig Hektar sind wegen der Erfüllung der Milchquote hinzu gepachtet worden. Seit fünf Jahren wird kein Getreide mehr angebaut, sondern Mais und Gras für die Tierfütterung.
Beim anschließenden Rundgang durch die Laufställe informierte Landwirt Hellmuth über Tierhaltung und Melktechniken. Abgeschlossen wurde der informative Abend mit einer deftigen Brotzeit, vorbereitet von Marlies und Nina Hallmuth.