Bei der Wahl zum Hessischen Landtag am 22. September 2013 wird Reinhard Kahl nicht mehr antreten. Es sei jetzt Zeit für einen Generationenwechsel, erklärte der 64jährige Politiker am 01. März in einem Pressegespräch.
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Bei der Wahl zum Hessischen Landtag am 22. September 2013 wird Reinhard Kahl nicht mehr antreten. Es sei jetzt Zeit für einen Generationenwechsel, erklärte der 64jährige Politiker am 01. März in einem Pressegespräch.
„Als Vollblutpolitiker ist mir das nicht leicht gefallen. Man muss aber auch einen Schlussstrich ziehen können.“ So Kahl, der nach den Landtagswahlen 1983 mit 34 Jahren Mitglied des Hessischen Landtags wurde.
Der gebürtige Allendorfer war unter anderem Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion (1991-1995), Finanz- und Haushaltspolitischer Sprecher (1995-2003) stellvertretender Fraktionsvorsitzender (1999-2003) und Parlamentarischer Geschäftsführer (2003-2009).
Das wohl dramatischte in seiner Kariere erlebte der SPD-Politiker im November 2008 bei der Wahl von Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin, als diese an Abweichlern aus den eigenen Reihen scheiterte. Denn Reinhard Kahl sollte im Kabinett von Ypsilanti Finanzminister werden. „Das hat mich schon etwas aus der Bahn geworfen“, sagt Kahl heute.
Auf seinen Ruhestand ab Januar 2014 hin angesprochen, meinte Kahl, er wolle dem Kreistag von Waldeck-Frankenberg als Fraktionsvorsitzender weiter angehöhren. Hobbys müsse er sich allerdings erst wieder zulegen. Auch sonst ergäben sich noch Möglichkeiten, eventuell im Bereich Banken oder erneuerbare Energien. „Aber nicht im Landkreis Waldeck-Frankenberg, um Spekulationen vorzubeugen.“
Wer im Landkreis Waldeck-Frankenberg II Kahls Nachfolgerin oder Nachfolger wird, entscheidet die Wahlkreisdelegiertenkonferenz am 7. März in Rennertehausen.

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