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Reinhard-Kahl-Sommertour 2007

Wahlkreis

6. Station in Allendorf (Eder)

Zu Gast bei Mitbürgern
Offene Moschee und türkische Spezialitäten

Die türkische Gemeinde Allendorf (Eder) hat sich in der ehemaligen Fremde ein Stück Heimat geschaffen, auf das sie stolz ist. Die Moschee ist ihr Mittelpunkt und hierhin luden sie den SPD-Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl und seine Gäste ein, Station auf seiner Sommertour zu machen.


Ganz herzlich empfangen wurden Reinhard Kahl und Gerd Höfer mit den Sommertourgästen von der türkischen Gemeinde in Allendorf


Kahl, gebürtiger Allendorfer und langjähriger Kommunalpolitiker in seiner Heimatgemeinde, erinnerte in seiner Begrüßung an die Entstehungsgeschichte des Gotteshauses. Er betonte, dass das positive Miteinander zu einer herzlichen Freundschaft geführt habe zwischen den türkischen Mitbürgern, die teils schon seit Jahrzehnten in der Gemeinde leben, und den Einheimischen.

Claus Junghenn, Bürgermeister von Allendorf, erzählte von den vielen gemeinsamen Veranstaltungen und Festen mit dem türkisch-islamischen Kulturverein. Er wusste auch, dass der Imam dabei ist, eifrig Deutsch zu lernen wie viele andere Mitglieder der türkischen Gemeinde

Der Imam der Gemeinde, Vahdettin Güzel hieß die Gäste freundlich Willkommen und bedankte sich für ihr Interesse. „Wir freuen uns, wenn Sie zu uns kommen, um uns näher kennen zu lernen.“ Güzel lud ein, das Gotteshaus von Innen anzuschauen. Frau Ibrahimagaoglu, die den Besuch organisiert hatte, übersetzte für die Gäste. Sie äußerte auch erfreut, dass der beliebte Imam Güzel ein weiteres Jahr bei der Gemeinde bleiben dürfe. Mit ihr gemeinsam erklärten Mitglieder der Gemeinde die Funktionen der Räumlichkeiten und Rituale, wie zum Beispiel Waschungen vor dem Beten. Natürlich legten auch die Gäste die Schuhe ab.

Für Kahl und seine Gäste wurden alle Türen geöffnet. Zunächst zeigte sie den Raum für die Frauen, in dem auch die Koranschule abgehalten wird. Die türkischen Frauen hatten erst kürzlich vom türkischen Attaché Galp Arkin Annerkennungsdokumente für eifriges Koranlernen überreicht bekommen.

Auch alle Frauen durften anschließend den großen Gebetsraum betreten. Mit großer Offenheit und Gastlichkeit wurden Gebetsrituale vorgeführt. Der Imam sprach Suren aus dem Koran, die nur auf Arabisch rezitiert werden können. Viele Fragen der Besucher nach Glaubensfragen und Traditionen wurden beantwortet, wie zum Beispiel nach religiösen Festen und Feiertagen.

Der Bundestagsabgeordnete Gerd Höfer würdigte die enge Nachbarschaft, die in Allendorf zu einem wirklichen Miteinander geworden ist. Von vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten und engen Freundschaften, entstanden im Laufe der Jahre und Jahrzehnte, konnte Manfred Berger vom deutsch-türkischen Verein erzählen, bevor die Gastgeber ihre sprichwörtliche Gastfreundschaft mit einem Buffet türkischer Spezialitäten unter Beweis stellten. Die Frauen der Gemeinde hatten aus der reichhaltigen traditionellen türkischen Küche von gefüllten Weinblättern über Salate, gefüllten Auberginen und Paprika bis süßem Gebäck alles selbst zubereitet. Nicht nur über die Art der Zubereitung wurde viel gesprochen, auch die Bedeutung verschiedener Speisen bei religiösen Anlässen erläutert.

Bei dem obligatorischen ‚Cay’ (Tee) genossen die Besucher die Delikatessen. Herzliche Einladungen in die Türkei wurden ausgesprochen. Reinhard Kahl bedankte sich für die Gastfreundschaft und das große Engagement des Imams: „Es war eine überaus angenehme Begegnung. Ich freue mich darauf, Ihren Beitrag zum Allendorfer Jubiläumsfest demnächst anschauen zu können.“

Reinhard Kahl bei der Begrüßung, links neben ihm Manfred Berger (Vorsitzender des deutsch-türkischen Verein), in der Mitte MdB Gerd Höfer und rechts der Iman der türkischen Gemeinde Allendorf

Die Gruppe am Garten der Moschee