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28.01.03 Anstieg der Kriminalität

Landkreis

Kahl: Die Realität ist anders als die Propaganda der CDU
Als besorgniserregend hat der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl den Anstieg der Kriminalität in Hessen bezeichnet. Dies gelte leider auch für den Bereich der Polizeidirektion in Waldeck-Frankenberg.

Zum ersten Mal seit dem Jahre 1993 ist die Kriminalitätsrate im vergangen Jahr wieder deut-lich angestiegen. Kahl: "Dies steht im eklatanten Widerspruch zu den Aussagen der CDU im aktuellen Landtagswahlkampf.. Die Zahl der Straftaten liegt damit deutlich höher als zu Be-ginn der Legislaturperiode. Hessen ist entgegen den Aussagen der Regierung durch ihre Poli-tik keineswegs sicherer geworden.."

Wie der Abgeordnete gegenüber unserer Zeitung weiter ausführte, ist die Zahl der Straftaten in Waldeck-Frankenberg im Jahr 2002 gegenüber dem Vorjahr um 8,4 % angestiegen. Die Aufklärungsquote hat sich dagegen um 4,2 % verringert. Landesweit liegt der Anstieg der Delikte bei 5,3 % und die Aufklärungsquote ist um 0,4 % gefallen.

Kahl kritisierte, dass der Innenminister die Zahlen bisher geheim gehalten hatte. "Diese Zah-len passen wohl nicht in das heile Weltbild des CDU-Wahlkampfes vom angeblich sicheren Hessen. Die richtigen Zahlen sollten wohl erst nach dem Wahltag veröffentlicht werden". Dabei hob der Abgeordnete ausdrücklich hervor, dass der Anstieg der Kriminalität nicht der hessischen Polizei angelastet werden kann. Der hohe und engagierte Einsatz der Polizei konn-te nicht ausgleichen, dass fast 1000 Stellen im Polizeidienst nicht besetzt sind. Das ständige Ansteigen der Überstundenbelastungen und der hohe Personalaufwand für die Einführung des Computersystems SAP haben das Personal über Maßen strapaziert. Für den SPD-Wahlkreisabgeordneten liegt es daher auf der Hand, dass "der zuständige Innenminister die politische Verantwortung für den Anstieg der Kriminalität trägt."