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26.02.04 Reaktivierung der Bahnstrecke Korbach

Landkreis

Kahl und Eckhardt fordern klare Entscheidungen
Für eine klare Entscheidung zum Ausbau der Bahnstrecke Marburg – Frankenberg und der Reaktivierung des Abschnittes bis nach Korbach haben sich die beiden sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl und Hannelore Eckhardt ausgesprochen. Die Hängepartei und das Schwarze-Peter-Spiel müsse nun endgültig beendet werden.

Die Modernisierung der Burgwaldbahn zwischen Frankenberg und Marburg und die Reaktivierung des stillgelegten Abschnittes zwischen Korbach und Frankenberg ist als wichtige Nord-Südstrecke für den Erfolg des Schienenprojektes „Kurhessenbahn“ unverzichtbar. Kahl: „Wenn man durch eine Modernisierung der Schienenverbindung von Frankenberg aus die Universitätsstadt Marburg in einer halben Stunde und von Korbach in einer Stunde erreichen kann einschließlich der schnellen Anschlüsse ins Rhein-Main-Gebiet, dann ist dies eine echte Alternative zum Individualverkehr.“

Für seine Landtagskollegin Hannelore Eckhardt ist es unverständlich, dass von Seiten des Kreises, der Deutschen Bahn und dem Land Hessen unter Einbeziehung der beiden Verkehrsverbünde nicht gehandelt wird. „Das Zeitfenster für eine Finanzierung dieser Maßnahme steht nicht unbegrenzt offen.“

In diesem Zusammenhang weist Kahl auch in seiner Eigenschaft als Parlamentarischer Geschäftsführer des SPD-Landtagsfraktion darauf hin, dass der Bund den Ländern im Rahmen der Quote nach dem Bundeschienenwegeausbaugesetzes den Ländern auch Investitionsmittel für den Schienenpersonennahverkehr zur Verfügung stellt. Von den insgesamt 920 Mio. Euro erhält das Land Hessen rund 40 Mio. Diese Mittel sind haushaltsrechtlich bindend eingestellt und unabhängig von den Einnahmen der LKW-Maut. „Über die Verwendung der Mittel entscheidet das Land Hessen und die Deutsche Bahn ohne die Mitwirkung des Bundes“, so Kahl. „Bundesmittel stehen also zur Verfügung. Daher ist der Verweis der CDU-Abgeordneten Ravensburg eine reines Ablenkungsmanöver ohne sachliche Grundlage“, ergänzte Eckhardt.

Die beiden heimische SPD-Abgeordneten forderten daher die beiden Landkreise Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf, das Land Hessen, die beiden Verkehrsverbünde RMV und NVV und die deutsche Bahn mit ihrer Tochter Kurhessenbahn auf, zu einer klaren Übereinkunft zu kommen und die wichtige Nord-Süd-Schienverbindung konkret in Angriff zu nehmen.

Neben den vielen Pendlern in das Rhein-Main-Gebiet und den Anschluss des Kreises an das Fernverbindungsnetz der DB hat die Strecke auch eine wichtige Bedeutung für die Fremdenverkehrsregion Waldeck-Ederbergland und den neuen Nationalpark Kellerwald-Edersee. Gäste aus dem Ballungsgebiet müssen in einer angemessen Zeit auch auf der Schiene unsere Region erreichen können, so Eckhardt und Kahl. Gute Anschlüsse, moderne und komfortable Züge und eine angemessene und attraktive Fahrzeit statt Bummelzüge sind dafür eine wichtige Voraussetzung. Der Landkreis als Hauptnutzer dieser Schienenverbindung müsse jetzt klar die Initiative ergreifen und wie von der SPD-Kreistagsfraktion schon mehrfach beantragt, Mittel im Kreishaushalt bereitstellen. Bundesmittel stehen bereit, so die SPD-Landespolitiker abschließend.