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24.07.02 Bahnhof Marburg/MdL Reinhard Kahl: IC-Verkehr ab Winterfahrplan wahrsch

Landkreis

Frankenberg - Bad Wildungen Ab dem diesjährigen Winterfahrplan wird auf der Main-Weser-Bahn wahrscheinlich der IC-Verkehr eingeführt. Damit würde Marburg besser an das überregionale ICE/IC Netzt der Deutschen Bahn angeschlossen, erklärte der sozialdemokratische Landtagsabgeordnet Reinhard Kahl.

Derzeit wird die Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt - Marburg und Kassel mit Millionen-aufwand modernisiert. Diese Investition soll bis Ende des Jahres weitgehend abgeschlossen sein. Die bisherigen Interregio-Züge, die im stündlichen Wechsel mit den Regionalexpresszü-gen der Verkehrsverbünde die Strecke befahren, sollen dann wegfallen. Als qualitativ höher-wertiger "Ersatz" sollen dann die IC-Züge eingesetzt werden. Diese Forderung hatte Kahl in der Vergangenheit wiederholt erhoben. "Ich bin froh, dass nunmehr die Realisierung dieser Forderung in greifbarer Nähe gerückt ist"

Wie der Abgeordnete gegenüber unserer Zeitung weiter ausführte, war seit Jahren klar, dass die Bahn die Interregio-Verbindungen einstellen will. Daher gab es nur zwei Möglichkeiten: Ersatz durch den Regionalexpress der Verkehrsverbünden RMV und NVV oder Aufwertung der Strecke mit dem modernen IC-Verkehr. "Nunmehr scheint klar zu sein, dass die Fernstre-cke Karlsruhe - Frankfurt - Kassel - Hamburg zur IC-Strecke aufgewertet wird," erklärte Kahl auf Grund von Information der Bahn und des nordhessischen Verkehrsverbundes.

Die hessischen Haltepunkte zwischen Frankfurt und Kassel - dies sind Friedberg, Gießen, Marburg, Treysa und Wabern - werden erhalten bleiben. Damit hat die IC-Strecke eine wich-tige Erschließungsfunktion für den überregionalen Schienenverkehr. Auch für die Region Frankenberg und den Raum Bad Wildungen ergeben sich damit eindeutige Verbesserungen. Frankenberg ist mit der Burgwaldbahn an Marburg und Bad Wildungen an Wabern angebun-den.

Da im IC-Verkehrs die Fahrkarten für die Verkehrsverbünden nicht gelten, muss hier für die vielen Pendler eine vernünftige Regelung gefunden werden. Nach den Informationen des Ab-geordneten gibt es darüber schon die entsprechenden Gespräche zwischen dem NVV, des RMV und der Deutschen Bahn. Mit einem Zuschlag, ähnlich der Regelung im osthessischen Bereich, sollte auch hier eine Lösung möglich sein. Kahl forderte die Verkehrsverbünde und die Bahn auf, eine pendlerfreundliche Regelung zu treffen. Auch sollte die Verbindungen von Frankenberg nach Marburg und von Bad Wildungen nach Wabern weiter verbessert werden. Dazu gehören auch weitere Verbindungen in den Abendstunden.