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"Kleine Museen - Großes Engagement"

Wahlkreis

Abschluss der Reinhard-Kahl-Sommertour in Haubern und Geismar


Zum Abschluss seiner diesjährigen Sommertour „Kleine Museen – Großes Engagement“ erlebte der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl zwei Dorfmuseen verschiedener Ausrichtungen. Gemeinsam mit rund 60 weiteren Interessierten besuchte der Abgeordnete zunächst das Dorfmuseum in Haubern und anschließend das Flachsmuseum in Geismar.
„In Haubern wird Dorfgemeinschaft großgeschrieben. Ohne dieses Wir-Gefühl und den großen ehrenamtlichen Einsatz der Menschen vor Ort ist die Einrichtung und die Unterhaltung eines Museums nicht zu ermöglichen“. Mit diesen Worten, gerichtet an Ortsvorsteher Karl-Heinz Wolski, begrüßte Reinhard Kahl die Gäste vor dem Dorfmuseum in Haubern, unter ihnen auch Bürgermeister Rüdiger Heß, Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke, das Mitglied des Kreisausschusses Hermann Hirt, der Frankenberger SPD-Fraktionsvorsitzende Hendrik Sommer, die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Daniela Neuschäfer und besonders die beiden Vorsitzenden des Kulturvereins Haubern, Rolf Eckel und Dieter Mütze.

Für die Stadt Frankenberg hieß Bürgermeister Rüdiger Heß die Gäste willkommen. Er lobte die Tradition des Abgeordneten, jährlich unter einem anderen Motto auf Sommertour zu gehen und so den Kontakt mit den Menschen in seinem Wahlkreis zu suchen: „Und das nicht nur kurz vor der nächsten Wahl.“
Anschließend führte Dieter Mütze vom Kulturverein Haubern durch das 2011 offiziell eröffnete Museum. Gusseiserne Waffeleisen, alte Küchengerätschaften, die gute Stube, eine Schreinerei, Schulbänke aus dem letzten Jahrhundert und vieles mehr ließen Erinnerungen an die eigene Kindheit wach werden. In den letzten Monaten sind eine Imkerei und ein Naturbiotop, bei dem der Kulturverein vom NABU unterstützt wurde, hinzugekommen. 2005 entstand im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms die Idee, historisches Brauchtum zu bewahren. Der Kulturverein wurde gegründet und das ehemalige Raiffeisengebäude erworben. Mittlerweile sind in dem Gebäude die Feuerwehr und im Obergeschoss das Dorfmuseum untergebracht. „Motor des Museums war und ist Dieter Mütze“, unterstrich Vereinsvorsitzender Rolf Eckel, „ohne seinen unermüdlichen Einsatz wäre das Museum so nie zustande gekommen.“
In Geismar begrüßten Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein und die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Margret Scholl, die Gäste. Der Verein gründete sich 1996 nach der 800jährigen Jubiläumsfeier des Ortes, um auch hier historisches Brauchtum für die Nachwelt zu bewahren. Die Vereinsmitglieder beschäftigen sich mit der Mundartpflege, der Betreuung des Kräutergartens und des Backhauses und der Ausrichtung verschiedenster Feste im Ort. 2007 begannen sie mit der Planung des Flachsmuseums, in dem die Verarbeitung des Flachses zum Leinen dargestellt wird. Nach und nach wurde die Ausstellung um die Aufarbeitung der Dorfgeschichte erweitert, ein neuer Schwerpunkt Bergbau kam hinzu. Liebevoll und akribisch wurde der Kupfer- und Silberbergbau des sechzehnten bis neunzehnten Jahrhunderts in Geismar aufgearbeitet. Noch in diesem Jahr soll das Museum offiziell eröffnet werden. „Auch hier in Geismar schafft es ein vorbildlich ehrenamtlich arbeitender Verein, die Geschichte des Ortes zu bewahren und das Wir-Gefühl der Geismarer zu unterstützen“, unterstrich der Landtagsabgeordnete beim abschließenden gemütlichen Ausklang im Museum bei einer deftigen Brotzeit, organisiert von Hendrik Sommer und Daniela Neuschäfer vom SPD-Ortsverein Frankenberg.