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18.06.02 Main-Weser-Bahn Kahl setzt sich für IC-Verkehr ein

Landtag

Nach der grundlegenden Sanierung der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt- Marburg - Kassel sollte die Bahn diese wichtige hessische Strecke mit dem IC-Verkehr bedienen. Dafür hat sich der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl erneut eingesetzt.

Die Main-Weser- Bahn wird derzeit noch mit Millionenmittel des Bundes grundlegend saniert. Diese Verbesserung der Trasse wird noch in diesem Jahr beendet. Bisher wird dies Bahnstrecke im Stundentakt wechselweise durch Regionalexpressverkehr der Verkehrsverbunde NVV und RMV und dem Interregio bedient. Anstelle der Interegio-Linie von Konstanz bis Hamburg sollte nach den Vorstellungen von Kahl demnächst eine IC-Linie von Karlsruhe bis nach Hamburg eingerichtet werden. Dies wäre nach Auffassung des Abgeordneten eine eindeutige Verbesserung auf dieser wichtigen hessischen Bahnstrecke. Kahl hatte diese Forderung gegenüber der Bahn schon im letzten Jahr gestellt, da der Interegio-Verkehr immer wieder in Frage gestellt wurde. Einige Interregio-Linien hatte die Bahn schon in der letzten Zeit eingestellt und durch Regionalexpressverkehre, für die die regionalen Verkehrsverbünde zuständig sind, ersetzt.

Mit der Einführung des IC-Verkehrs auf der Main-Weser-Bahn würde der Bahnhof Marburg deutlich aufgewertet. "Dies ist auch für das Frankenberger Land von herausragender Bedeutung, da damit über die Burgwaldbahn unsere Region besser an das überregionale Schienennetz angebunden wird," unterstrich der Wahlkreisabgeordnete. Dabei geht Kahl davon aus, dass nach Fertigstellung der Sanierungsarbeiten die Chance für die Einführung des schnelleren IC-Verkehrs deutlich gestiegen ist. "Ich hoffe, dass sich hier schon etwas zum Winterfahrplan bewegen wird."

Gleichzeitig erneuerte der Abgeordnete auch seine Forderung nach einer Beschleunigung des Ausbaus der Nahverkehrsstrecke von Frankenberg nach Marburg. Hier sollten die beiden Verkehrsverbünde, das Land Hessen und die beiden Landkreise bald zu einer positiven Entscheidung kommen. Finanzmittel des Bundes stehen dafür zur Verfügung. Durch einen Ausbau der Strecke sollte die Fahrdauer zwischen Frankenberg und Marburg auf eine halbe Stunde verkürzt werden. "Durch eine Verkürzung der Fahrzeit zwischen Marburg und Frankenberg und einer Aufwertung Marburgs als IC-Haltepunkt würde die Bahn besonders im Hinblick auf die Verbindung in das Rhein-Main-Ballungsgebiet zu einer echten Alternative zum Individualverkehr", so der heimische Abgeordnete in seiner Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung.