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17.11.03 Abbau von 600 Waldarbeiterstellen

Landtag

Kahl kritisiert Arbeitsplatzprogramm von Minister Dietzel
Als ein großes Ärgernis kritisiert der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl, dass von Mi-nister Dietzel zu verantwortende Programm zum Abbau von 600 Waldarbeiterstellen. Insge-samt gibt es derzeit in Hessen noch 1330 Waldarbeiterstellen. Diese Zahl wolle der Minister in diesem und im nächsten Jahr um 600 Stellen zusammenstreichen.
Dies trifft besonders auch den waldreichen Landkreis Waldeck-Frankenberg und stelle die Funktion der Landesforstverwaltung insgesamt in Frage.
Als zynisch wertete der SPD-Politiker die Aussage von Minister Dietzel „Die Waldarbeiter müssen flexibler sein“, und z.B. als Futtermittel- oder Lebensmittelkontrolleur oder als Kraft-fahrer zu arbeiten. Erschwerend komme noch hinzu, dass er die Hälfte der 85 hessischen Forstämter auflösen will. Auch dies würde in erheblichem Umfang die Struktur der Forstäm-ter in Waldeck-Frankenberg betreffen. Auch die Stellen von Förstern sollen drastisch reduziert werden.

Minister Dietzel sieht den Wald ausschließlich unter dem wirtschaftlichen Gesichtspunkt. Hessen Forst und die Forstämter werden zu reinen „Holzhackerbetrieben“ gemacht.
Die wichtige ökologische Funktion des Waldes wird dadurch vernachlässigt.
Kahl: „Dies scheint die erste Stufe zur Privatisierung des hessischen Staatswaldes zu sein“.
Der Abgeordnete setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass die Funktionsfähigkeit des Staats-waldes auch in Zukunft gesichert bleibt. Dazu gehöre eine vernünftige Struktur der Forstämter und die Beibehaltung der Waldarbeiterstellen beim Hessen Forst, so der SPD-Abgeordnete abschließend.