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10 Jahre hessisch-litauische Beziehungen

Landtag

Reinhard Kahl zusammen mit Landtagspräsident Kartmann und einer Delegation in Litauen

Anlässlich des 10jährigen Bestehens der Zusammenarbeit im Bereich von Schule, Hochschule und Kultur zwischen Litauen und Hessen besuchte eine Delegation des hessischen Landtags mit dem Landtagspräsidenten Norbert Kartmann und dem heimischen Abgeordneten Reinhard Kahl, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und Mitglied im Präsidium des Landtages, den neuen EU-Mitgliedsstaat Litauen.

Kahl: „Litauen ist ein aufstrebender Staat mit einer guten wirtschaftlichen Entwicklung. Die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Litauen und Deutschland, besonders mit Hessen sind hervorragend.“ Die Teilnehmer der Delegation wurden in Vilnius in der Deutschen Botschaft empfangen. Der deutsche Botschafter Dr. Alexander von Rom informierte die Gäste über das Land, seine Besonderheiten. und die aktuelle politische Lage mit dem Schwerpunkt deutsch-litauische Beziehungen.



Die hessische Delegation im Litauischen Parlament
von links: Reinhard Kahl, der deutsche Botschafter Dr. Alexander von Rom, Landtagspräsident Norbert Kartmann, gegenüber in der Mitte der litauische Parlamentspräsident Arturas Paulauskas mit Dolmetscherin und Referent

Anschließend waren die hessischen Parlamentarier zu Gast im Litauischen Parlament bei Präsident Arturas Paulauskas. Es besteht dort eine litauisch-deutsche Parlamentariergruppe. Bereits von dem ehemaligen Landtagspräsidenten und Staatsminister Karl Starzacher wurde diese Beziehung besonders gepflegt. Am Abend trafen sich die Hessen mit der Deutsch-Baltischen Handelskammer und Vertretern deutscher Unternehmer, die in Litauen tätig sind

n Kaunas wurde zunächst das Regionale Pädagogische Zentrum besucht, dort besteht ein deutscher Leseraum, der von der Bosch-Stiftung und dem Goethe-Institut betreut wird.
An der Technischen Universität, die Beziehungen zur TH Darmstadt unterhält, wohnten die Delegierten der Verleihung des Hessischen Verdienstordens an Prof. Domarkas bei. Dieser hatte 1994 in Wiesbaden als litauischer Kultusminister die Vereinbarung mit Hessen unterschrieben.

In Radviliskis besuchte man das Berufbildungswerk, eine moderne Einrichtung für die Berufsausbildung von behinderten Menschen, wie in Bad Arolsen.. In Klaideda (Memel) stand die Zemyna-Schule auf dem Programm, diese führt zu einem deutschen Sprachdiplom und ist besonders durch außergewöhnliche Kunstprojekte mit der früheren deutschen Künstlerkolonie in Nida (Nidden) interessant. In Silute (Heydekrug) wurde der Besuch des Geburtshauses von Hermann Sudermann mit einem Besuch bei der Deutschen Minderheit verknüpft und einer Besichtigung der Deutschen Kirche. Zum Abschluss besuchten die Teilnehmer in Nida (Nidden) das Sommerhaus von Thomas Mann, welches jetzt ein Museum ist, das von Litauen unterhalten wird.

Das umfangreiche Programm für diese Reise hatte der ehemalige hessische Kultusminister Hartmut Holzapfel zusammengestellt, der sich intensiv um Pflege der kulturellen Beziehungen mit dem baltischen Staat auch als Abgeordneter kümmert. Reinhard Kahl und die weiteren Delegationsmitglieder zeigten sich sehr beeindruckt von dem jungen aufstrebenden Staat und über die wichtige Rolle, die die deutsche Sprache heute dort spielt.
Kahl: „Die gute wirtschaftliche Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden, das Land Hessen wird Litauen weiterhin im Bereich von Schule und Hochschule dabei unterstützen.“