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Wasserstand des Edersees trotz Niederschläge erheblich abgesenkt

Wahlkreis

Kahl: Unwürdiges Schauspiel der Behörden – Affront gegen die Ederseeregion


Als unwürdiges Schauspiel bezeichnete der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl den Umgang mit dem Wasserstand im Edersee durch die zuständigen Behörden. Einerseits würden große Konferenzen durchgeführt und Beschlüsse pro Edersee gefasst, andererseits wird derzeit trotz erheblichen Niederschlägen in großem Stil Wasser aus dem Edersee abgelassen.

In diesem Zusammenhang betonte der Abgeordnete, dass neben Regelungen für die Wasserbewirtschaftung bei halbleeren See, es ist in erster Linie darauf ankommen muss, möglichst lange einen vollen See vorzuhalten. Dagegen scheint das Wasserwirtschaftsamt (WSA) im großen Stil zu verstoßen. Nicht anders ist zu erklären, warum in den letzten Wochen trotz erheblichen Niederschlägen ohne Not der Wasserstand des Edersees erheblich abgesenkt wurde. Kahl: „Bei Herzhausen kann man dies täglich feststellen: Trotz Regenwetter sinkt der Wasserstand rapide und es ist absehbar, dass in absehbarer Zeit mal wieder der See schon vor der Hauptreisezeit trocken fällt. Dies ist und bleibt ein Affront gegen den Tourismus am Edersee.“

Gleichzeitig konnte man feststellen, dass der Wasserstand der Oberweser in den letzten Wochen mehr als ausreichend war. Kahl: „Erst vor wenigen Tagen konnte ich mich selbst an mehreren Stellen davon überzeugen, dass an der Oberweser ein hohen Wasserstand zu verzeichnen ist. Daher bestand keineswegs die Notwendigkeit, in diesem Umfang Wasser aus dem Edersee abzulassen.“

Der SPD-Landtagsabgeordnete forderte das WSA und das Regierungspräsidium auf, endlich mehr Rücksicht auf die Belange des Edersees zu nehmen. „Der erhebliche Niederschlag der letzten Wochen hatte dies den zuständigen Behörden sogar noch erleichtert. Die Ederseeregion braucht für die Hauptreisezeit einen möglichst vollen See und dies wäre in diesem Jahr auch durchaus möglich“, so der Abgeordnete.