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Wahlkreisfahrt 2007

Wahlkreis

Schon mal mit Zement geduscht?


Die Gruppe der Kommunalpolitiker vor dem Verwaltungshochhaus der Dyckerhoff-AG in Wiebaden-Amöneburg

Dieses besondere Erlebnis hatten Kommunalpolitiker, die an der diesjährigen Wahlkreisfahrt von Reinhard Kahl beim Rundgang über das Werksgelände der Fa. Dyckerhoff-Zementwerke in Wiesbaden-Amöneburg teilnahmen. Versehentlich öffnete eine Siloklappe zu früh und einige standen im ‚Zementregen’. Das glücklicherweise ungefährliche Malheur wurde sofort mit Pressluft beseitigt. Abgestaubt und unversehrt konnten sie den Rundgang fortsetzen.

Darüber, wie der Zement entsteht, über Politik in Wiesbaden und den Weinbau im Rheingau informierten sich fünfzig Kommunalpolitiker auf der diesjährigen Wahlkreisfahrt des Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl.

Die Firma Dyckerhoff empfing die Gruppe im Stammwerk Wiesbaden-Amöneburg mit Informationen über die Geschichte der Firma und die verschiedenen Produkte in ihrer Entstehung.
Die Firma wurde 1864 von Wilhelm Gustav Dyckerhoff zusammen mit seinen Söhnen Gustav und Rudolf in Amöneburg als die "Portland-Cement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne" gegründet. Bereits 1889 lieferte Dyckerhoff für die Gründung der amerikanischen Freiheitsstatue 8.800 Fass Portlandzement, seinerzeit der einzige mit ausreichender Wasserfestigkeit!
Heute umfasst die Firma Marktgebiete vom nördlichen Frankreich, den Benelux-Ländern über Zentraleuropa bis hin zu Russland, der Ukraine und den anderen GUS-Staaten. Seit einigen Jahren gehört das Unternehmen zur Gruppe Buzzi-Unicem.

Über viele weitere technische Details informierten die Ingenieure die interessierten Zuhörer. Im Jahr 2006 wurden Rezepturen für Stahlfaserbetone entwickelt, die leichter zu verarbeiten sind und höchste Biegezugfestigkeiten gewährleisten. Sie können damit auch in tragenden Bauteilen verwendet werden. Die eingangs gestellte, fast provozierende Frage: „Was ist der Unterschied zwischen Zement und Beton?“, konnten die Kommunalpolitiker natürlich beantworten.

Beim bereits erwähnten Rundgang über das weitläufige Werksgelände beeindruckten Größe der Anlage und reibungsloser logistischer Ablauf. Riesige LKW wirken unter den Zementmischanlagen wie Spielzeugautos.

Zum Abschluss versammelten sich die Besucher im Verwaltungsgebäude der Dyckerhoff-AG und ließen sich beim Blick aus dem 10. Stockwerk den Firmenhafen auf dem Rhein erklären. Der direkte Anschluss an die Binnenschifffahrt ist ein wesentlicher Standortfaktor.

Nach der anschließenden Fahrt in den Rheingau konnten die Damen und Herren bei Sonnenschein einen Bummel durch Rüdesheim oder eine Fahrt mit der Gondelbahn zum Niederwalddenkmal, der Wacht am Rhein, genießen. Im Sonnenlicht der Abenddämmerung führte Winzer Schmidt auf den Höhen von Marienthal die Gruppe durch seine Weinberge mit allen fachlichen Informationen zu Lage, Boden, Sorten und spezifischen Besonderheiten des Anbaugebiets. Bei der anschließenden Verköstigung konnten diese Dinge auch ‚erschmeckt’ werden.

Der nächste Tag stand komplett im Zeichen der Landeshauptstadt Wiesbaden. Nach Führung durch den Landtag, dem alten Stadtschloss und einen Blick auf die ‚Großbaustelle Plenarsaal’ trafen die Frankenberger und Bad Wildunger ihren Wahlkreisabgeordneten Reinhard Kahl zu einem langen und lebhaften Gespräch im Sitzungssaal der SPD-Landtagsfraktion. Gemeinsam mit Kahl zog die Gruppe zum Mittagessen in das Justizministerium.

Im Anschluss traf man sich zu einer Erkundung der Sehenswürdigkeiten und charmanten Seiten der Landeshauptstadt am Rathaus, um in die Stadtbahn „Thermine“ einzusteigen. Nach dem Abstieg per Bahn vom Neroberg konnte vom Landtag aus die Innenstadt zu Fuß erkundet werden. Vor der Heimfahrt wurde das berühmte ‚Wiesbadener Weinfest’ mit Ständen fast aller hessischen Weingüter und kulinarischen Angeboten unter die Lupe genommen. Hier lud der Abgeordnete seine Gäste zum Abschied zu einem Gläschen hessischen Weins und Brezeln ein.