Special-Links

Suchen


Bitte klicken
 

Diese Seite wird gehostet bei:

www.soziserver.de

 

SPD-Webmaster schauen hier

www.websozis.de

 

Radwandertouren

Radwanderkarten sind in den SPD-Geschäftsstellen in Frankenberg und Korbach noch erhältlich

 

Sommertour "Gartenparadiese": Kahl besucht Hatzfeld

Wahlkreis

Alte Waldnutzungsform des Schneitelns - Kräutergarten an der Burg


Blick auf die historische Waldnutzungsform Schneitelwald unter der sachkundigen Führung von Karl Spies

Auf seiner Sommertour „Gartenparadiese“ besuchte der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl den Schneitelwald und den Kräutergarten in Hatzfeld. Seit 1996 führt Kahl die stets unter einem bestimmten Motto stehenden Touren durch. Kleinsiedlungen, Naturschutzgebiete, Kirchen, alte Haustierrassen waren einige der Themen in den vergangenen Jahren. Bei der Begrüßung der über 40 Interessierten, unter ihnen auch Bürgermeister Uwe Ermisch, die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Erika Lotz, das ehemalige langjährige Kreisausschuss-Mitglied Ursula Breuer, der NABU-Kreisvorsitzende Heinz Günther Schneider und weitere Abgeordnete aus Stadt- und Kreistagsfraktion, sagte Kahl: „Wir haben in unserer Region so viele Schätze, aber wir müssen sie einfach noch viel bekannter machen – auch deshalb gehe ich jedes Jahr auf Sommertour.“

Bürgermeister Uwe Ermisch dankte bei seiner Begrüßung besonders den Mitgliedern des Burg- und Heimatvereins Hatzfeld. Der Verein ist vor ca. 22 Jahren gegründet worden und hat sich die Erforschung der Burgruine sowie der Geschichte der Erbauer und Besitzer, der Herren von Hatzfeldt, zum vorrangigen Ziel gesetzt. Ermisch: „ Der Verein leistet wertvolle Arbeit bei der Aufarbeitung unserer Geschichte. Die Vereinsmitglieder warten nicht nur die Burgruine, sondern auch um den Schneitelwald und den Kräutergarten und haben sich mit der „Bauhütte“ an der Burg ein gemütliches Domizil geschaffen.“
Auf dem Weg hoch zur Burg erläuterte Karl Spies, Mitglied des Vereins für Burg- und Heimatgeschichte, die alte Waldnutzungsform des Schneitelns. Das Schneiteln ist eine historische Waldnutzungsform, bei der man sich die ergiebigen Stockausschläge der Hainbuche zunutze macht. Die jung beblätterten Zweige werden abgeschnitten und als Futtermittel und als Streu verwendet. Junge Hainbuchen werden in Mannshöhe geköpft. Darauf reagieren die Bäume mit vielzweigigem Austrieb unterhalb der Schnittstelle. Nach mehrmaligem Rückschnitt bekommen die Buchen einen Schneitelkopf.
Harald Groß, Vorsitzender des Burg- und Heimatvereins, verdeutlichte am Fuße der Burg, wie der Verein in langjähriger Arbeit die Burg anhand von alten Zeichnungen wieder hochmauerte. Von der alten Burg sind nur noch einige Mauerreste vorhanden. Anschließend informierten die „Kräuterhexen“ Inge Petri und Heike Gitschmann über den von ihnen angelegten Kräutergarten am Fuße der Burg.
Abgeschlossen wurde der Besuch in der „Bauhütte“, dem Vereinsheim des Burg- und Heimatvereins, mit einer deftigen Brotzeit.
Zuvor hatte der Landtagsabgeordnete im Rahmen seiner Sommertour „Gartenparadiese“ das „Café im Park“ von Sieglinde Schneider in Laisa besucht, ein parkähnlicher Garten mit vielen Gelegenheiten zum Verweilen, auch für die Gäste der dazu gehörenden Ferienhäuser.


Auf dem Weg durch den Schneitelwald genossen die Teilnehmer den Panoramablick auf Hatzfeld



Vor Beginn der Sommertour in Hatzfeld Kurzbesuch bei Sieglinde Schneider, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten ein Café in einem Gartenpark bei Laisa betreibt



Harald Groß (links), Vorsitzender des Vergeins Burg- und Heimatgeschichte Hatzfeld e.V., erklärt die Arbeiten an der Burganlage



der Burg-Kräutergarten, liebevoll gepflegt von Inge Petri und Heike Gitschmann