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Sommertour "Gartenparadiese" in Gemünden

Wahlkreis

Lehnhäuser Forsthaus beherbergt Zwergfledermäuse unterm Schiefer

Bürgermeister Frank Gleim (links), Reinhard Kahl (rechts) und Frank Seumer vom NABU (zweiter von rechts) zeichneten Gärtnermeister Norbert Goronzi mit der Plakette und Urkunde „Fledermausfreundliches Haus“ aus.


Gemünden-Lehnhausen. Das alte Forsthaus Lehnhausen ist das erste fledermausfreundliche Haus in Gemünden. Im Rahmen seiner Sommertour zeichnete Landtagsabgeordneter Reinhard Kahl gemeinsam mit Bürgermeister Frank Gleim den Eigentümer Norbert Goronzi mit Plakette und Urkunde aus.

„Nicht die Größe eines Gartens hat mit seiner Schönheit zu tun. Es hängt vielmehr vom Herzen, vom Verstand und vom ernsthaften Bemühen seines Besitzers ab“. Mit diesen Worten beschreibt Gärtnermeister Norbert Goronzi seine Philosophie. Wahre „Gartenträume“ erlebten über 50 Gäste am Freitagabend in seinem privaten Schaugarten am alten Forsthaus Lehnhausen.

Nach dem Erwerb der 4500 Quadratmeter großen Grundstücks in 1987 vom Landeswohlfahrtsverband hat Goronzi hier ein wahres Kleinod geschaffen. „Ein Garten lebt, wandelt und entwickelt sich“, betonte er. Aus einem klassischen Gemüsegarten in Kreuzform mit Buchsbaumeinfassung ist inzwischen ein „bunter Garten“ mit vielen Kräutern und Blumenstauden geworden. Ein Fichtendickicht auf dem 4500 Quadratmeter großen Grundstück hat Goronzi zu einem Baumgarten mit vielen verschiedenen Arten entwickelt. Kleine Kunstwerke aus Ton und Eisen, viele Sizgelegenheiten und ein Bachlauf mit Teich fügen sich harmonisch in die Gartenlandschaft ein. Neben der Scheune steht das rund 100 Jahre alte Backhaus, das seit einigen Jahren wieder in Betrieb ist.
Doppelt so alt ist das mit Schiefer und Holzschindeln verkleidete Forsthaus. Hier finden viele Zwergfledermäuse einen Unterschlupf. Während sie im vergangenen Sommer im Giebel ihr Quartier bezogen hatten, richteten sie in diesem Jahr ihre Wochenstube zur Jungenaufzucht über einem Fenster neben Haustür ein. Naturfreund Goronzi ist stolz auf die nützlichen Insektenjäger der Nacht. Mit der Aktion „Fledermausfreundliches Haus“ zeichnet der NABU und die Stiftung Hessischer Naturschutz Hauseigentümer aus, die ein Fledermausquartier an ihrem Haus besitzen und erhalten oder neu schaffen. Im Landkreis wurden bisher 81 Häuser ausgezeichnet.
Zum Abschluss der dritten Station der Sommertour besuchten die Gartenfreude den Kräutergarten am Gemündener Kunst- und Erlebnispfad. Am „Schwarzen Weg“ nahe dem Alten Bahnhof wachsen neben alten Heilpflanzen auch viele Küchenkräuter, die in der Restaurantküche von Klaus Obermann Verwendung finden. Bürgermeister Frank Gleim erläuterte die Idee des Erlebnispfades und beklagte den Vandalismus in der Wohrastadt.

Text: Frank Seumer, Frankenberger Zeitung



Die Teilnehmer der Sommertour im Garten des Forsthauses Lehnhausen



Kräutergarten am Gemündener Kunst- und Erlebnispfad