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Profitierte Volker Hoff von Aegis-Affäre?

Landtag

Das Schweigen ist unverfroren

Nach Berichterstattung des Wiesbadener Kuriers von heute sollen im Zuge der Veruntreuungen in der Aegis-Affäre 2,5 Millionen Euro bei der Agentur Zoffel Hoff Partner (ZHP) verblieben sein, deren Mit-Geschäftsführer damals der heutige Europaminister Volker Hoff war. Diese Gelder müssten nach Ansicht des Aegis-Anwalts Johann Gaedertz den jährlichen Gewinn von ZHP um 500.000 Euro erhöht haben. „Diese zusätzlichen Gewinne konnten Herrn Hoff ja wohl nicht unbemerkt untergeschoben werden. Es stellt sich jetzt also auch die Frage, ob Volker Hoff persönlich von den Unterschlagungen profitiert haben könnte“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Reinhard Kahl, am Donnerstag in Wiesbaden.

Das Schweigen von Hoff zu den Vorwürfen sei unerträglich. „Erst recherchiert die Süddeutsche Zeitung, dass Volker Hoff den Vertrag zwischen Aegis und ZHP, der Grundlage der dubiosen Geschäfte mit Werbezeiten war, selbst unterschrieben hat. Jetzt bescheinigt ihm ein Experte, dass ihm der illegale Gewinn nicht verborgen geblieben sein kann. Wie tief will Herr Hoff noch im Aegis-Sumpf versinken, bevor er sich endlich äußert?“

Immer fragwürdiger würden auch die Beziehungen Hoffs zur Bestof Myworld GmbH, mit der er zunächst zu tun gehabt haben wollte. Dann wurde bekannt, dass er diese Briefkastenfirma selbst im Wohnhaus seiner Mutter angemeldet hatte. Heute vermelde der Wiesbadener Kurier, dass Hoff dort selbst mit erstem Wohnsitz gemeldet sei. „Hoff und Bestof residieren unter einem Dach. Herr Hoff hat die Öffentlichkeit in unglaublicher Art und Weise getäuscht.“