
Die Geehrten zusammen mit der stellv. Ortsvereinsvorsitzenden Petra Göbel (rechts) und dem Landtagsabegeordneten Reinhard Kahl (links).
Ortsvereine

Die Geehrten zusammen mit der stellv. Ortsvereinsvorsitzenden Petra Göbel (rechts) und dem Landtagsabegeordneten Reinhard Kahl (links).
Im Rahmen einer Mitgliederversammlung ehrte der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl den Ortsvereinsvorsitzenden der Bad Wildunger SPD Walter Mombrei für 25-jährige Mitgliedschaft in der Partei. Schon früh übernahm Mombrei Funktionen im Vorstand wie auch in der Stadtverordnetenfraktion. Über die Tätigkeit des Kassierers kam er 1995 zum Amt des Vorsitzenden in der Partei. Für die SPD ist er daneben im Unterbezirksvorstand aktiv. Im Stadtparlament hat sich Walter Mombrei seit 1986 engagiert, wobei er den Vorsitz in unterschiedlichen Ausschüssen inne hatte. Seit 2006 ist er Vorsitzender der Fraktion. Mombrei verwies in seinem Dank für die Glückwünsche darauf, dass er politische Schwergewichte in den beiden Funktionen als Vorgänger hatte, die für ihn noch immer Vorbilder sind, so die beiden verstorbenen Vorsitzenden des Ortsvereins Wolrad Arend und Jürgen Nasemann. Auch Jürgen Diederich als langjähriger Fraktionsvorsitzender habe die Arbeit der Bad Wildunger SPD entscheidend geprägt und sei noch heute ein gefragter Ratgeber für Walter Mombrei wie auch seine Fraktionskollegen.
Neben Mombrei wurde die Schriftführerin des Ortsvereins Petra Emde für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Auch sie kann auf eine langjährige Vorstandarbeit im Ortsverein wie im Unterbezirk zurück blicken. Daneben sitzt sie für die SPD im Kreistag und ist in ihrem Wohnort Odershausen seit vielen Jahren im Ortsbeirat aktiv, seit 2006 als Ortsvorsteherin.
Reinhard Kahl wies bei der Veranstaltung auf die Probleme hin, die in 2011 auf die hessischen Kommunen zukommen. Neben dem allgemeinen Rückgang der Einnahmen werde die Situation dadurch verschärft, dass das Land ihnen 360 Millionen € an Landeszuweisungen entzieht, die ihnen eigentlich zugestanden hätten. Für Bad Wildungen bedeutet dies einen zusätzlichen Anteil von über 500.000,- € Einnahmeausfall, so dass nach Einschätzung von Walter Mombrei die Finanzsituation inzwischen mit Recht als verheerend bezeichnet werden kann. Selbst das Notwendigste ist in 2011 in der Stadt und ihren Ortsteilen kaum noch zu finanzieren. Wenn sich dann die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg mit einer Landeszuweisung für Bad Wildungen in Höhe von 29.000,- € zum Ausgleich für ausfallende Spielbankabgaben in der Zeitung brüstet, kann man das nur noch als Hohn bezeichnen, so Mombrei.

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