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Kahl: Geschichte des Dorfes wird lebendig gehalten

Wahlkreis

Landtagsabgeordneter auf Sommertour
in Allendorf-Hardtberg


Die Besuchergruppe der Reinhard-Kahl-Sommertour im Rohbau der zukünftigen Landmaschinenhalle

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour „Kleine Museen – Großes Engagement“ machte der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl im Heimatmuseum von Allendorf-Hardtberg Station. Unter den mehr als 50 Teilnehmern konnte er eine Vielzahl von Lokalpolitikern begrüßen, unter ihnen die Kreistagsvorsitzende Iris Ruhwedel, Stadtrat Ortwin Bauch, Stadtverordnetenvorsteher Holger Heck, den Fraktionsvorsitzenden Holger Kohlepp und den Ortsvereinsvorsitzenden Hilmar Werner.
Am Festtagstisch beim Eintrag in das Gästebuch: Ortsvorsteher Dirk Michel mit der Kreistagsvorsitzenden
Iris Ruhwedel und Reinhard Kahl

Ortsvorsteher Dirk Michel, der auch Vorsitzender des Allendorfer Heimatvereins ist, stellte die Entstehung des Museums von der Idee bis zur bisherigen Vollendung des Werks vor. Daneben verwies er auf die neueste Arbeit des Heimatvereins Allendorf, den Bau einer Scheune als Unterstellmöglichkeit für die historische Dreschmaschine des Vereins sowie für weitere Landmaschinen. Besonderen Wert legt der Heimatverein auf die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Vereinsarbeit. „Sie haben Spaß, mit den alten Geräten zu arbeiten, und sie lernen zum Beispiel den Weg der Kartoffel von der Pflanzung bis hin zum Schepperling kennen.“ Das Museum wurde in der ehemaligen „Ulrich-Scheune“ mit viel Mühe und Liebe zum Detail von den Mitgliedern des Allendorfer Heimatvereins ausgestattet. Von den circa 200 Allendorfer Einwohnern ist fast die Hälfte im Heimatverein aktiv. So konnte zum Beispiel mit der Schulchronik ein wichtiges Exponat gesichert werden. Vereinsmitglied Willi Berg stellte bei seiner Führung durch die einzelnen Abteilungen das dörfliche Leben in den letzten 100 Jahren dar. Etliche der Anwesenden konnten sich allerdings daran erinnern, dass noch in ihrer Jugend viele der ausgestellten Gegenstände im Alltag in Gebrauch waren. Ein großer Tisch in der Mitte des Museums lädt zum Feiern und Verweilen inmitten der Welt von 100 Jahren ein. Dort fand auch der gemütliche Abschluss der Veranstaltung statt, passend mit einer deftigen Brotzeit, zu der der SPD-Ortsverein Frankenau eingeladen hatte. Reinhard Kahl verwies abschließend darauf, dass durch die Einbindung so vieler Einwohner in die Museumsarbeit die Identifikation mit dem Dorf ideal erreicht wird. „Dadurch, dass die Geschichte eines Dorfes lebendig wird, bleibt auch das Dorf von heute lebendig. In Allendorf ist es auf hervorragende Weise gelungen, durch die Arbeit mit der Vergangenheit die Bewohner für Gegenwart und Zukunft des Dorfes zu gewinnen. Auch das Museum in Allendorf Hardtberg ist ein gutes Beispiel für das hervorragende Engagement der Dorfgemeinschaft“, so Kahl.