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Friedensschule Monte Sole

Landtag

Buchpräsentation: Besatzung, Widerstand und Erinnerung in Italien 43-45
Die Friedensschule Monte Sole in der hessischen Partnerregion Emilia Romagna ist ein gemeinsames italienisch-hessisches Projekt für die Bildungsarbeit junger Europäer. Kürzlich wurde dazu ein neues Buch über die Besatzung, Widerstand und Erinnerung in Italien 1943 – 1945 in Bologna gemeinsam von einer Delegation der hessischen Landeszentrale für politische Bildung unter der Leitung des Kuratoriumsvorsitzenden MdL Reinhard Kahl und des Direktors Dr. Bernd Heidenreich zusammen mit den italienischen Partnern der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Friedensschule Monte Sole ist auch für Schulen und Jugendgruppen aus Waldeck-Frankenberg ein interessanter Lernort.


Reinhard Kahl bei seiner Rede zur Präsentation des Buches in Bologna zusammen mit den italienischen Repräsentanten der Region und der Friedensschule

Der Ort Marzabotta am Fuße des Monte Sole war Platz eines grausamen deutschen Kriegsverbrechens am Ende des Zweiten Weltkrieges. Einheiten der Waffen SS haben in der Zeit vom 29. September bis 5. Oktober 1944 770 Zivilisten, darunter zahlreiche Frauen und Kinder ermordet. An dieser Stelle wurde mit hessischer Unterstützung die Friedensschule Monte Sole errichtet. Kahl: „Sie ist ein Ort der Erinnerung und Begegnung. Durch internationale Friedenscamps und Jugendbegegnungen bietet die Friedensschule jungen Menschen aus ehemals verfeindeten Nationen die Möglichkeit, sich einander anzunähern und an einer gemeinsamen friedlichen Zukunft zu arbeiten. Marzabotta ist heute Sinnbild für Völkerverständigung. Junge Europäer lernen in interkulturellen Begegnungen Wege und Möglichkeiten kennen, sich entschlossen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Gewalt zu engagieren.“
Seit 2004 finden regelmäßig Fahrten zur Friedensschule statt, an denen auch die HLZ beteiligt ist. „Ich würde mich freuen, wenn auch Schulklassen oder außerschulische Jugendgruppen aus Waldeck-Frankenberg die Friedensschule besuchen würde“, so der Abgeordnete.
Im Mittelpunkt der Delegationsreise der HLZ stand nach den Worten von Kahl neben dem Kennenlernen der Friedensschule und ihres pädagogischen Konzeptes ganz besonders die Vorstellung des neuen Buches. Das Buch umfasst die Ergebnise eines Symposiums, dass die Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Friedensschule durchführte. Erstmals analysieren deutsche und italienische Wissenschaftler gemeinsam die schrecklichen Ereignisse des Herbstes 1944, stellen sie in einen größeren zeitgeschichtlichen Zusammenhang und beleuchten die Bedeutung der deutschen Besatzungsherrschaft für die italienische Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Das informative Buch ist bei der HLZ, aber auch im Frankenberger Wahlkreisbüro von MdL Kahl erhältlich.


Die Delegation der HLZ mit dem Kuratoriumsvorsitzenden Reinhard Kahl, der Leiterin der Friedensschule Marzia Gigli und dem Direktor der HLZ Dr. Bernd Heidenreich in der Bildmitte vor der Friedensschule Monte Sole