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Edersee: Kahl und Franke betonen die Verantwortung des Bundesverkehrsministers

Wahlkreis

Bundesverkehrsminister Ramsauer muss sich als zuständiger Ressortchef nun endlich konkret um den Edersee kümmern. Auf der Ebene des Wasserwirtschaftsamtes wird es keine zufriedenstellende Lösung geben, da das Amt wiederholt und ganz besonders mit seiner jetzigen Entscheidungen klar zum Ausdruck gebracht hat, dass die Interessen des Edersees schlicht ignoriert werden. Dies erklärten der Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke und der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl.

In diesem Zusammenhang forderte Franke den Minister auf, die unmögliche Entscheidung des Amtes zur Abgabe von Ederseeewasser für ein Lichterfest in Bodenwerder umgehend zu stoppen. „Hier werde Tourismusinteressen von Weser und Edersee zu Lasten unserer Region gegeneinander ausgespielt. Dies entspricht keineswegs den bestehenden Richtlinien zur Bewirtschaftung der Edertalsperre“, so der Bundestagsabgeordnete.
Für Reinhard Kahl ist die Entscheidung des Amtes für die Wasserabgabe aus einem ohnehin fast leeren See nur noch als behördliche Arroganz gegenüber der ganzen Ederseeregion zu bezeichnen. Gleichzeitig bezeichnete er die beabsichtigte Maßnahme als Spitze des Eisberges. „Wir brauchen gerade im Frühjahr eine flexible Bewirtschaftung des Edersees, wobei sich der jeweilige Wasserstand nicht nach dem Kalenderdatum richten darf“, unterstrich Kahl. Dies habe sich besonders auch in diesem Frühjahr gezeigt. „Obwohl wir ein trockenes Frühjahr hatten und keinerlei Schneeschmelze zu befürchten war, wurde ein Stauraum freigehalten, der dann dazu führte, dass schon im Frühsommer der Wasserstand im Bereich Herzhausen indiskutabel war“, erinnerte Kahl.
Für Franke und Kahl ist klar, dass man unter Einbeziehung der regionalen Wetterprognosen, den Wasserstand im Edersee auch im Interesse des hiesigen Tourismus deutlich besser steuern kann. „Dazu scheint das Wasserwirtschaftsamt nicht in der Lage zu sein. Deshalb sind der Minister und sein Haus gefordert, hier zu einer deutlichen Verbesserung beizutragen“, unterstrich der Bundestagsabgeordnete. „Die Richtlinien zur Zweckbestimmung der Edertalsperre aus der Zeit des Baues im Kaiserreich müssen nun endlich den veränderten Bedingungen angepasst werden.
Die beiden sozialdemokratischen Abgeordneten begrüßen eindeutig, dass es zu einem breiten Bündnis für die Interessen der Ederseeregion kommt.