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Direktvermarktermesse: Kommunikationsdesaster auf dem Rücken der Direktvermarkter

Landkreis

Die Leitung des Fachdienstes Landwirtschaft und der Kreislandwirt haben mit ihren Entscheidungen zur Direktvermarktermesse nicht nur ein Kommunikationsdesaster verursacht, sondern den vielen Direktvermarktern in unserer Region sehr geschadet, betonte der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl und forderte umgehend ein klärendes Gespräch mit allen Beteiligten.

Die bisherigen drei Direktvermarktermessen in der Badestadt waren insgesamt sehr erfolgreich und von zentraler Bedeutung für die Direktvermarkter in Waldeck-Frankenberg. Für die heimische Landwirtschaft ist Direktvermarktung ein wichtiges Standbein geworden. „Regionale landwirtschaftliche Produkte sind von herausragender Bedeutung und spielen in der ländlichen Regionalentwicklung und in der touristischen Vermarktung eine wichtige Rolle“, so der SPD-Politiker. „Daher ist es mehr als unverständlich, dass die Leitung des Fachdienstes Landwirtschaft und der Kreislandwirt in einer geheimen Kommandosache ohne jegliche Rücksprache mit der Stadt Bad Wildungen den Beschluss gefasst haben, die diesjährige Messe nach Willingen zu verlegen. Dies nennt man von der Vorgehensweise ein kommunikatives Desaster“, so Kahl in seiner Kritik.

Daher sei es sehr wohl verständlich, dass die Stadt Bad Wildungen die Direktvermarktermesse wieder am 3. Oktober durchführen will. Dass man in Bad Wildungen „stinksauer“ bzw. „stocksauer“ ist, wie die regionalen Zeitungen berichten, ist nach Auffassung des Abgeordneten sehr wohl nachvollziehbar. „Die Direktvermarkter brauchen die Unterstützung des Fachdienstes Landwirtschaft und keine eigenartigen und nicht nachvollziehbaren Entscheidungswege zur Verlegung eines erfolgreichen Großereignisses ohne jegliche Rücksprachen. Diese eigenmächtige Vorgehensweise auf dem Rücken der Direktvermarkter muss Folgen haben“, betonte der SPD-Landtagsabgeordnete. „Jetzt brauchen wir umgehend ein klärendes Gespräch. In diesem Zusammenhang wäre eine Sondersitzung des zuständigen Kreistagsausschusses mit allen beteiligten Organisationen ein gangbarer Weg. Kahl: „Öffentlicher Streit zu Lasten der Direktvermarkter und zwei Parallelveranstaltung sind das Letzte was wir jetzt gebrauchen können. Leider haben aber die Fachdienstleitung Landwirtschaft und der Kreislandwirt hier schlicht versagt und dies darf sich nicht wiederholen.“