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Buchvorstellung „Jüdisches Leben in Frankenberg“

Wahlkreis

Dr. Horst Heckers Lebenswerk gewürdigt

In einer Feierstunde im Jugend- und Gemeindezentrum der Evangelischen Gemeinschaften stellte der Geschichtsverein Frankenberg das von Stadtarchivar Dr. Horst Hecker verfasste Buch „Jüdisches Leben in Frankenberg“ der Öffentlichkeit vor. Mehr als 200 Gäste, unter ihnen auch Dekanin Petra Hegmann, der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl und Kreisbeigeordnete Monika Svoboda waren der Einladung des Geschichtsvereins gefolgt und erlebten einen in mehrerer Hinsicht ergreifenden Abend.

Der Vorsitzende des Frankenberger Geschichtsvereins, Karl-Hermann Völker, stellte das 600seitige Buch in einer Bildpräsentation vor und ließ die alte jüdische Geschichte Frankenbergs noch einmal lebendig werden. Völker: „Horst Hecker hat es verstanden, diese Geschichte Frankenbergs umfassend voller Anschaulichkeit und mit menschlicher Nähe zusammenzutragen. Das ist in Hessen einmalig.“ Der von einer schweren Krankheit gezeichnete Hauberner Horst Hecker signierte im Anschluss viele Bücher und gab weitere Auskünfte über sein Buch. Er selbst bezeichnet das Buch als „mein Lebenswerk“, in das er jahrelange sorgfältige Arbeiten und wissenschaftliche Recherchen eingebracht hat.
Für den Landkreis überbrachte Kreisbeigeordnete Monika Svoboda Grüße und Glückwünsche von Landrat Dr. Reinhard Kubat. Das Buch von Horst Hecker sei eine für den Landkreis überaus wichtige Publikation, weil ein verdrängter Teil der heimischen Geschichte wieder sichtbar gemacht werde: „Wir müssen alles dafür tun, damit sich dieses Unrecht nicht wiederholt. Die Publikation muss in jeder Schulbibliothek zu finden sein.“


Begleitet wurde der Abend mit musikalischen Darbietungen der Querflötistinnen Tanja Alhlborn und Barbara Küpfer und Karl-Hermann Völker am Klavier. Die von Cornelia Kleinhans-Stürzl vorgetragenen jüdischen Lieder, unter ihnen die Darbietung „Theresienstadt“, rührten die Zuschauer zu Tränen. Abgeschlossen wurde der Abend mit einem Kaddisch-Gebet, bei dem auch Pfarrer i. R. Günther Maier mitwirkte.